Konzeptueller Kontextualismus
Architektur ist die Vernetzung von Mensch, Ort, Technologie und Philosophie. Wir sammeln detaillierte Informationen über die Eigenheiten des Ortes, analysieren die Nutzerprogramme, untersuchen die neuesten Technologien und entwickeln daraus das kontextuelle Konzept. Unser Anliegen in der Architektur liegt in der Überlagerung von Komplexitäten, und wir generieren Gebäude mit programmatischen Neuinterpretationen, landschaftlicher Kontinuität, urbanem Kontext und differenzierten Raumsequenzen.
'Für HOLODECK architects ist die Raumschleife nicht nur formales Muster, vielmehr entsteht in ihren Projekten aus der Sammlung und aus der Überlagerung empirischer Daten eine kritische Masse, die dann zum Umschlagen, zum Loop der Empirie in eine neue Qualität führt. Für dieses Umschlagen des Konzepts - Bernard Tschumi nannte es 'transprogramming' - genügt freilich nicht die konventionelle Bestandsanalyse. Dazu müssen schon in der Phase der Recherche eigene Methoden angewendet werden, um lineare oder monokausale Argumentationsreihen aufzubrechen und die verborgenen Potentiale einer Situation zum Vorschein zu bringen. HOLODECK architects zeigen nun Beispiele, wie diese neue Sensibilität auch bei einfachsten Anlässen und mit einfachsten Materialien fruchtbar werden und den gestalterischen Ansätzen neue Wege weisen kann.' Otto Kapfinger (Architekturtheoretiker)
Weiterer Standort
Partner
Marlies Breuss
Michael Ogertschnig
Mitarbeiter
8-14
Gründung
1998
Spezialgebiete
Architektur
Innenarchitektur
Ausstellungsarchitektur
Landschaftsarchitektur
Öffentliche Plätze
Stadtplanung
Masterplanung