Gutmann Pelletsspeicher – Transformation eines Silos

Hall in Tirol
Straßenansicht
Fotografia © David Schreyer
Straßenansicht
Fotografia © David Schreyer
Straßenansicht
Fotografia © David Schreyer
Stiegenhaus
Fotografia © David Schreyer
Oberste Etage
Fotografia © David Schreyer
Die 'Krone'
Fotografia © David Schreyer
Oberste Etage, Ausstellungs- / Veranstaltungsfläche
Fotografia © David Schreyer
Oberste Etage, Büros der Geschäftsführung
Fotografia © David Schreyer
Straßenansicht
Fotografia © David Schreyer
Architects
obermoser+partner architekten zt gmbh
Adreça
Innsbrucker-Straße 81, 6060 Hall in Tirol
Any
2020
Client
Gutmann GmbH
Equip
Johann Obermoser, Hanno Schlögl, Thomas Gasser, Daniel Wenter, Jörg Raich, Werner Heis, Simon Westreicher, Harald Brutscher - renderings
Architekt Partner
Architekt Hanno Schlögl
Statik
ZSZ Ingenieure ZT GesmbH, Innsbruck
Lichtplanung
Bartenbach GmbH, Aldrans
Anlagetechnikplanung
BEA Institut für Bioenergie GmbH, Wien

Die Entwurfsaufgabe war ein 1978 errichtetes Getreidesilo in ein Umschlagzentrum für Holzpellets zu transformieren. Der Bestand war bestimmt von dem weithin sichtbaren Silo, der mit anderen Relikten wie rostigen Tanks die Stimmung einer „verlassenen Industrieanlage“ ausstrahlte.
Der Bauherr wünschte am Dach des Silos einen „Kunstraum“ für Firmenveranstaltungen, der zugleich „lokales Landmark“ und auch Firmenwahrzeichen ist. Für Anlieferung und Verladung der Holzpellets wurde ein Zubau benötigt, in dem sich auch ein Pellets-Heizkraftwerk befindet.

Der Entwurf wurde gemeinsam mit Architekt Hanno Schlögl entwickelt und widmete sich vor allem der Frage des angemessenen Umgangs mit dem Silo als „prägender baulicher Struktur“. Der Dachaufbau schafft eine gebaute „Krone“, die durch Veränderung der Baukörper-Proportionen und der Schaffung eines „neuen Ganzen“ zu einer „Nobilitierung des Silos“ führt (Hanno Schlögl).

Die mit dem Bauherrn festgelegte Ausführung der „Krone“ ist eine auf dem Grund-Modul der Silozelle aufgebaute „Rasterfassade“ aus Betonfertigteilen, die durch einheitliche Materialität Bestand und Neubau verbindet und Silo und „Krone“ als einen „Monolithen“ erscheinen lässt.
Im „Kunstraum“ auf 45m Höhe ist die Weite des umgebenden Panoramas spürbar, zugleich umschließt die dem Glaskubus vorgeblendete Betonrasterfassade die Besucher in einer „eigenen Welt“ und lässt die Schwere des darunter liegenden Betonbaus erahnen.

Die Transformation bestehender Gebäudestrukturen für neue und erweiterte Funktionen im Sinne eines sorgsamen und nachhaltigen Umgangs mit vorhandenen Ressourcen ist in der heutigen Zeit eine sehr aktuelle und wichtige Aufgabe. Ein anonymer Gewerbebau wird durch die „Nobilitierung des Silos“ zu einem architektonisch markanten Gebäude, einem „lokalen Landmark“ und Firmenwahrzeichen.

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