Nicht bloß Hüllen: Maria Planegger spricht über Fassaden

6. Januar 2022
Das Haus P04 von union A01 architects (Foto: Ditz Fejer)

Wir zeigen Ihnen ausgewählte Ausgaben des Veranstaltungsformats di*talks der Plattform architektur in progress. In ihrem Vortrag erklärt Maria Planegger, welche architektonische Bedeutung die Fassade für sie hat.

Im Zuge unserer Partnerschaft mit der Plattform architektur in progress zeigen wir Ihnen immer wieder ausgewählte Ausgaben des Veranstaltungsformats di*talks. In Ausgabe 15, die von Vereinsvorstand Volker Dienst gemeinsam mit Lisa Pavitschitz von austria-architects.com moderiert wurde, spricht Maria Planegger über die Arbeit ihres Büros union A01 architects. Jedes Projekt ist für die Architektin und ihren Partner Andreas Schmitzer in gewissem Maße ein Neuanfang. Immer geht der Entwurfsprozess einher mit einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Ort, den funktionalen und räumlichen Anforderungen sowie der Persönlichkeit des Bauherrn und den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer*innen. Erkennbar ist dies beispielsweise an den Fassaden ihrer Bauten, egal ob Wohnhaus, Firmensitz oder beim Projekt »Danube Flats«, einem 150 Meter hohen, grünen Wohnhochhaus. Fassaden sind dabei weder reine Hüllen noch einfache Flächen. Vielmehr bilden sie identitätsstiftende, komplexe Bestandteile der jeweiligen Bauten.

Andere Artikel in dieser Kategorie