Das Kabel als Gestaltungsmittel

Martina Metzner
18. März 2021
Foto: Tommaso Sartori

Für den italienischen Hersteller Flos hat das Designer-Duo Formafantasma die unkonventionelle Leuchte WireLine entworfen.

Nachdem Andrea Trimarchi und Simone Farresin in den vergangenen Jahren vor allem durch künstlerisch-experimentelle Arbeiten aufgefallen sind, gestalten sie nun konkrete Produkte. Ihre Entwürfe dürfen als Kommentare zu unserer Gegenwart gelesen werden. In der Designwelt gibt es dafür positives Feedback.

Bei der neuen Leuchte WireLine fungiert das Stromkabel – umhüllt von einem gummierten Band – als Halterung der Lichtröhre aus Borosilikat. Darin befindet sich ein Diffusor aus opakem Polycarbonat, in dem wiederum die LED angeordnet sind. So strahlt die Röhre gleichmäßig nach allen Seiten mit einer angenehmen Farbtemperatur von 2700 K. Man kann WireLine als skulpturales Einzelobjekt verwenden oder auch Kompositionen aus mehreren Leuchten entwickeln. 

WireLine eignet sich besonders für Räume mit hohen Decken wie Hotellobbys und Lofts. Befestigt wird die Leuchte an zwei Deckenrosetten aus Polycarbonat. Zum 45 W-LED-Modul (2793 lm, 2700 K, CRI90) können verschiedene Dimmersysteme (Push, 1-10V, Potentiometer, DALI) gewählt werden.

Foto: Tommaso Sartori

Wie alle Produktrezensionen wurde dieser Artikel von German-Architects übernommen.

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