Wir haben die Reihenhäuser gestapelt und kleine, autofreie Gässchen wie in einem mediterranen Dorf angelegt.
Foto © Hertha Hurnaus
Wir bieten mit unserer Planung den BewohnerInnen gut nutzbaren Wohnraum, viele schöne Freiräume und dabei große Intimität.
Foto © Hertha Hurnaus
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Foto © Hertha Hurnaus
Foto © Hertha Hurnaus
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Grundriss Erdgeschoss
Schnitt
Lageplan

Dichte Packung

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Adresse
Benjowskigasse, 1220 Wien
Jahr
2011
Bauherrschaft
WVG Bauträger Ges.m.b.H.
Team
Tanja Gombotz (PL), Thomas Karl (PL), Laura Scharf, Daniel Teixidor, Tien Nguyen, Ulrike Straube
Statik
Spreitzer Ziviltechnikergesellschaft m.b.H.
Bauphysik
DI Alexander Katzkow & Partner GmbH
Gebäudetechnik
BPS Engineering
Kostenmanagement
WVG Bauträger Ges.m.b.H.
ÖBA
WVG Bauträger Ges.m.b.H.

Direkt am alten Anger von Aspern, einem Stadtteil Wiens im 22. Bezirk, liegt das rund 150 Meter tiefe und 17 bis 34 Meter breite Grundstück auf dem vierzig Wohnungen in zwei unterschiedlichen Bautypologien konzipiert sind.

Im Garten zwischen den beiden straßenseitigen Geschosswohnbauten stehen von der Straße uneinsehbar achtzehn Reihenhäuser. Die Reihenhäuser sind zueinander versetzt. Trotz der hohen Bebauungsdichte von 45% und dem im Verhältnis zur Höhe geringen Gebäudeabstand, konnten wir so eine hohe Wohn- und Freiraumqualität für die BewohnerInnen ermöglichen.

Gemeinschaft und Intimität
Die Bebauungsbestimmung für die Reihenhäuser hätte einen extrem großen Anteil an schlecht nutzbaren schrägen Dachräumen nahegelegt.

Wir gingen kreativ mit den Vorgaben um und konnten die Behörden überzeugen, dass wir mit unserer Lösung eine gleichwertige Kubatur realisieren können, die für die NachbarInnen keine Nachteile und für die künftigen BewohnerInnen weit besser nutzbare, zeitgemäße Grundrisse ermöglichen.

Die mittlere Gebäudehöhe liegt bei den vorgeschriebenen vier Metern, trotzdem können die Häuser nun mit zwei Hauptgeschossen und teilweise mit einem zusätzlichen, großzügigen Dachgeschoss gut genutzt werden.

Die straßenseitigen Gebäude öffnen sich nach Süden mit raumhohen Öffnungen zu den großzügigen Balkonen. Diese direkt zugeordneten Freibereiche fassen Außenwand und Schrägdach zu einer Fassade und geben dem Gebäude die nötige Struktur.

"Das Projekt ist ausgezeichnet gelöst. Viel Nutzfläche, dichte Packung und trotzdem erstklassige Architektur."
Jörg Wippel, WVG

Auf der Nordseite wechselt die Strenge dieses Balkonbildes zu einer pixelartigen Wahrnehmung aus offenen und geschlossenen Fassadenanteilen.

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