© Adolf Bereuter
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Biostrom-Erzeugungsanlage

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Adresse
Mader, 6971 Fussach
Jahr
2002
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
Vertraulich
Bruttorauminhalt

7.635 m³

Bauzeit
September 2001 bis Februar 2002

Aufgabe des Entwurfs war eine Gebäudehülle für eine Altholzverbrennungsanlage zu entwerfen, die die Energie- und Wärmegewinnung in der Gestaltung des Baukörpers thematisiert.

Das im Entwurf definierte Ensemble setzt sich aus einem 15x10x7,5m großen, vorgesetzten Technikgebäude zur Stromerzeugung sowie aus einem 20x15x18m messenden Heizwerk zusammen. Beide Baukörper verfügen über ein gemeinsames Sockelgeschoss aus Beton, das auf Pfählen im Boden verankert ist.

Im vorderen Gebäudeteil – der Stromerzeugung – befindet sich neben dem Steuerungsraum ein Traforaum. Dahinter ist das Heizwerk mit Beschickung, Heizofen und Rauchgasreinigung angeordnet. Über dem 7,5m hohen Betonsockel erhebt sich eine Holzkonstruktion aus Fichten- und Tannenholz, welche fassadentechnisch mittels überdimensionalen Holzschindeln beplankt ist.

Vom Heizwerk aus führt eine ca. ein Kilometer lange Fernwärmeleitung direkt in die neue Alpla-Spritzerei in Fussach, wo die Abwärme der Stromerzeugung nach dem Kühlschrankprinzip in Kälte umgewandelt wird. Diese dient zur Kühlung der Raumluft sowie der Produktionsanlagen. Der in der Altholzverbrennungsanlage erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist.

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