Foto © Pablo Diaz-Fierros
 
 
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Haus FH

Dornbirn

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Jahr
2014

Das Grundstück liegt nahe des Haselstauder Baches an einer Weggabelung, die nördlich ein heterogenes Wohngebiet erschließt und im Süden einen Weg entlang des natürlichen Gewässers eröffnet.

In diesem Kontext positioniert sich das Haus als klarer, sorgfältig durchdachter Baukörper.

Ein Raumkontinuum um die zentrale Lehmwand verbindet über einen großzügigen Luftraum die beiden Geschoße vertikal. Filterelemente aus Holz und Textil sowie bewusst gesetzte Aus- und Durchblicke lassen ein differenziertes Spektrum an atmosphärischer Durchlässigkeit und räumlicher Intimität entstehen. Vorgelagerte Terrassen schützen vor sommerlicher Hitze und erweitern den Innenraum über großzügige Verglasungen in den offenen Gartenbereich. Ein fächerartig umschlossener Terrassenhof ermöglicht im Obergeschoß einen sichtgeschützten Aufenthalt unter freiem Himmel und bringt das Winterlicht tief in das Haus.

Durch die variierende Tiefe der Fassadenlattung ergibt sich je nach Lichteinfall ein lebendiges Bild der Fassade, das unbehandelte Fichtenholz erhält im Laufe der Zeit eine natürliche graue Patina.

Ein positives Wohnklima des Niedrigenergiebaus unterstützen die kontrollierte Wohnraumlüftung, der Stampflehmofen sowie die Lehmwand als zusätzliche Speichermasse. Erdwärmepumpe, Solaranlage und ökologische Baumaterialen ergänzen das Konzept.