Potato Head Studios, Bali / Indonesien
Foto © Kevin Mak
Potato Head Studios, Bali / Indonesien
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Potato Head Studios, Bali / Indonesien
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Potato Head Studios, Bali / Indonesien
Foto © Kevin Mak
Potato Head Studios, Bali / Indonesien
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LS 990 Anthrazit
Foto © JUNG

Potato Head Studios

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Standort
Bali, Indonesien
Jahr
2020
Architekt
OMA

Ein Hotel zur Interaktion zwischen Gästen und Einheimischen

Das Rotterdamer Architekturbüro OMA hinterfragt bekanntermaßen in seinen Bauten für den öffentlichen Raum dessen Rolle und Funktion. Mit seinem ersten Hotel auf Bali, den Potato Head Studios, gelingt den Architekten des renommierten Büros ein Ort des Austausches zwischen Hotelgästen und Einheimischen. Die Potato Head Studios bilden zusammen mit dem Katamama Hotel und dem Beach Club das ‚Desa Potato Head‘. Das ‚kreative Dorf‘ lässt die Grenzen zwischen öffentlich und privat sowie Zukunftsdenken und traditioneller Handwerkskunst verschwimmen. Die typische balinesische Resort-Typologie wird in Frage gestellt, die Gemeinschaft wird bedeutender als die gewohnt betonte Exklusivität.

In Seminyak, im Süden der Insel, ist mit den Potato Head Studios ein Hotel entstanden, das somit nicht nur den Gästen der 168 zur Verfügung stehenden Zimmer, sondern auch der lokalen Gemeinde gewidmet ist. Bei der Planung des Hotels dienten indonesische Traditionen – soziokulturell wie bauhistorisch – als Grundlage: entstanden ist ein offener kultureller Grundriss. Typische balinesische Innenhöfe zeigen sich; darüber befindet sich ein schwebender Ring, von Pilotis angehoben. Diese Etage beherbergt die Gästezimmer und für Indonesien bekannte, erhöhte Privatgärten sowie öffentliche Bereiche, wie einen Ausstellungsraum und eine Bar. Wie eine flexible Bühne finden hier Festivals, kulturelle Veranstaltungen und alltägliche Freizeitaktivitäten statt. Jeder Besucher – Hotelgast wie Einheimischer – ist eingeladen, balinesische zeitgenössische Kultur zu erleben. Auf dem Dach der Potato Head Studios befindet sich ein ebenfalls öffentlich zugänglicher Skulpturenpark, der Restaurants, Pools und Spas miteinander verbindet.

Die Texturen einiger Betonwände wurden von lokalen Handwerkern geschaffen, die Fassadengestaltung der Korridore im Gästebereich sind von der balinesischen Tika, dem Weissagungskalender, inspiriert. Der JUNG Designklassiker LS 990 in Anthrazit unterstreicht die hochwertige Handwerksarbeit: Seit Jahrzehnten fertigt JUNG mit besonderem Know-how in der Materialverarbeitung seine puristisch gestalteten Schalter.

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