Innenhöfe

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  • Landschaftsarchitektur
Standort
Wien

1. Stumpergasse, 1060 Wien

Der Innenhof im dichtverbauten 6. Bezirk eines Gründerzeithausblocks war mit Fichten bestückt und die Oberfläche nur mehr verdichtete Erde, wo aufgrund der Verschattung schon lange kein Rasen mehr wuchs. Der Hof brauchte eine Aufhellung, ein Licht-Schatten-Spiel und eine Aufwertung durch Grün, mit Hilfe einer attraktiven Bepflanzung. Die Fichten wurden entfernt. Das sonnigste Stück wurde mit einer Rasenoase ausgelegt, wo sich das Grün des Rasens auch halten kann. In den schattigen Randzonen wurde zur Aufhellung eine Schotterdecke aus kantigen, hellgrauen Dolomit verlegt. Das für Kinder ausgerichtete Konzept zeichnet weitere Kreise; die spielerischen runden Formen animieren zum Spiel und sind zugleich Erschließungswege. Die Attraktivität des Hofes wurde durch das Setzen von Nutzpflanzen erhöht, alte Kulturpflanzen von der Arche Noah, Erdbeeren, Himbeeren zum Naschen machen den Innenhof zu einem lebenswerten Freiraum und vermitteln nun eine Gartenatmosphäre.

2. Verdeckt – Innenhof Kettenbrückengasse/Vienna

Der Innenhof in der Kettenbrückengasse ist geprägt durch erhaltene Fragmente vorgründerzeitlicher Bebauung. Entlang des Innenhofes sind Wohneinheiten wie Reihenhäuser, die sich jeweils vom Erdgeschoß bis zum Giebel erstrecken neu parifiziert worden. Obwohl der Innenhof im Gegensatz zu den Wohneinheiten Gemeinschaftsbesitz ist, stellte sich die Frage der privaten Nutzung vor dem eigenen Hauseingang. Das Konzept war neben Gemeinschaftsflächen auch eine private Nutzung der Hausvorbereiche zu ermöglichen.

3. Heinestraße, 1020 Wien

Der Innenhof im 2. Wiener Gemeindebezirk ist im Besitz einer Hausgemeinschaft mit 12 Eigentümern. Bei der Sockelsanierung des Hauses aus der Gründerzeit sollte auch der Innenhof umgestaltet werden.

Die Gestaltung setzte an den Bedürfnissen nach Durchgrünung, Jahreszeiten, Platz zum gemeinschaftlichen Sitzen, Müll und Räder unterzubringen an. Anstelle des vorgesehen Rasens wurde aus der Pflegeleichtigkeit heraus eine Schotterdecke mit kantigem Korn eingebracht, die die Fläche hell und freundlich macht und jeden Nutzungsdruck aushält. Durch eine raumbildende Rotbuchenhecke konnte eine Grenze zum Müllbereich gezogen werden, eine Hortensienreihe kombiniert mit Bartblumen schafft einen Abstand zur Hauswand, sodass ein Hof im Hof entstand. Entlang der alten Ziegelmauer wurde ein Beet mit schattenverträglichen Pflanzen geschaffen, die für die Buntheit und tägliche Veränderung sorgt. Zwei Kirschbäume und ein Beet mit vier verschiedenen Hortensienarten runden die Höhenabstufung der Bepflanzung im Hof ab.

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