Philip Lutz Architektur

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Schlegeis Speichersee Restaurant

Schleigeis Speichersee

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In Zusammenarbeit mit Elmar Ludescher

Das neue Restaurant am Schleigeis Speichersee inmitten der Zillertaler Bergwelt stellt auf 1800 m Seehöhe einen perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtoure dar und trägt mit seiner klaren und ausdrucksstarken Architektur zur Stärkung der Marke Verbund bei.

Mit dem Neubau wird ein Identifikationsobjekt, ein Landmark geschaffen.

Unsere Energiequelle der Zukunft ist die Wasserkraft. Das Wasser und dessen glitzernde Oberfläche werden inszeniert. Einem Schwalbennest gleich positioniert sich das Gebäude an der Böschungskante zum See. Durch das Vortreten über die Wasserfläche wird der Besucher unmittelbar von der dramatischen Kulisse vereinnahmt. Der Blick über den See und den Schlegeis-Ferner werden zum bleibenden Erlebnis.

Der neue Standort wird vis à vis des abzutragenden Restaurants- am Ende des Parkplatzes -gewählt. Dadurch wird weder die vorhandene Parkplatzanzahl vermindert noch aufwändige neue Verkehrsflächen notwendig. Die Eingangssituation ist für den herannahenden Besucher von weitem erkennbar, ein weit ausladendes Dach bildet eine deutliche Geste des Empfangs. Vom überdachten Eingang gelangt man in den Empfangsraum und Shop mit Empfangstresen. Hier erhält der Besucher übersichtlich Information über das Gebiet und die Anlagen des Verbund, außerdem hat er die Möglichkeit Souvenirs zu kaufen. Der Ausstellungsbereich befindet sich, im fließenden Übergang zwischen Empfang und Restaurant, in einer dunkleren, bildschirmtauglichen Zone. Über den Gastraum gelangt der Besucher auf die windgeschützte Terrasse die sich dem überwältigenden Bergpanorama zuwendet.

Ein flaches hölzernes Walmdach scheint über einer betonierten fragil auskragenden Plattform zu schweben. Getragen wird es durch massive Kerne im Inneren des Hauses die zum Einen die Service Bereiche wie Küche, Lager, Büro, Personalräume und Wc´s und zum Anderen den Ausstellungs-bereich beinhalten.

Das Innere des Gebäudes ist geprägt von der Dachuntersicht die ausschließlich der Inneren Logik des Grundrisses folgt. Das durch den Walm geschaffene Volumen wird genützt um eine eigenständige „innere Dachlandschaft“ und somit spannende räumliche Sequenzen im Inneren zu schaffen, die durch den flächigen Einsatz von unbehandeltem Holz noch überhöht werden. Der Duft von unbehandeltem Holz, das offene Feuer und das gefaltete Dach vermitteln dem Besucher Gemütlichkeit und zeitgemäße alpine Atmosphäre.