Bestattung Pernold

Mistelbach
Foto © Andreas Tischler
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Architekten
Viereck Architekten ZT GmbH
Jahr
2014

Rund um das historische Kloster in Mistelbach fügt sich der Neubau der Bestattung in der Liechtensteinstrasse harmonisch in das Ensemble ein. Prägend für den Entwurf des Neubaus war, ein Ambiente zu schaffen, wo sich Menschen in einer besonders schweren Zeit aufgehoben und geborgen fühlen. Unaufdringlichkeit im Design und klare Strukturen waren maßgebend, wie auch die Einfügung in das städtebauliche Bild.

Bewusst hat man auf Materialien gesetzt, die sich auf das irdische Dasein beziehen – so prägen mit Holz, Lehm, Stahl natur und Stein innen wie auch außen diese Naturmaterialien den Charakter des Gebäudes.

Der erdige Charakter mit Schieferstein, Holz, Glas und vor allem Lehm zieht sich in allen Details von Außen nach Innen weiter durch das Gebäude: Angefangen vom Begrüßungspult aus Stahl, den beige-braunen Sitzgarnituren, schlichten Astnachbildungen auf Pult und Glastüren bis hin zu grau-braunen Lamellen, die elegant den Kopierbereich abtrennen oder kleinen, korrodierten Rahmen in manchen Wandbereichen, die kleine Akzente setzen. Die Beleuchtung setzt die Räume und die halbbogenförmige Stampflehmwand besonders in Szene. Kreisförmige Lampen schweben im großen Empfangsbereich, große rundgeformte Stehlampen gestalten die Sitzelemente und schmale Wandleuchten setzen in verschiedenen Bereichen unauffällig Lichtakzente. Zwischendurch immer wieder im Blickfang: Spuren auf Sand beispielsweise in Form einer dezenten Folierung auf der Büroglaswand, die auf das menschliche Dasein bezug nehmen.

Besonders ist auch der Schauraum, in dem Särge und Urnen locker aufgestellt sind: Er bildet einen besonderen synergetischen Punkt. Inmitten des Raumes hat man gleichzeitig einen Blick auf die Pfarrkirche, die evangelische Elisabethkirche und die Moschee.

Ein solches hätte der Bauherr Hr. Johann bei der Dachgleiche Anfang August nicht erwartet: „Ich habe mir nicht vorstellen können, dass es wirklich Anfang November bezugsfertig ist“, verrät er. Doch es glückte: 25 Wochen nach Beginn der Abbrucharbeiten des alten Gebäudes begann das Bestattungs-Team mit den Umzugsarbeiten.

Die neue Bestattung ist zu einer ehrwürdigen Stätte geworden, in der über Religionen hinaus mit Pietät ein so wichtiger Lebenseinschnitt würdevoll begangen werden kann.

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