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Wien
Foto © tschinkersten fotografie
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Architekten
olbrich pyka ungersböck architektur zt gmbh
Adresse
Fuchsenlochweg, 1160 Wien
Jahr
2020

Dezent eingebettet in den Hang liegt das Wohnhaus zwischen Einfamilien- und Kleingartenhäusern am Rande von Wien. Mit Blick über die Stadt fügt sich der unaufgeregte Baukörper maßstabsgerecht in die kleinteilige Umgebung des 16. Bezirks ein. Neben der Suche nach dem adäquaten Maßstab und dem Umgang mit den Anforderungen des komplexen Grundstückes hat die Interpretation der baurechtlichen Bestimmungen die besondere Kubatur entstehen lassen.

In der Auseinandersetzung zwischen der optimalen Ausnutzung der Fläche und der Angemessenheit der Volumina haben die Architekten das Wohnhaus in zwei wohlproportionierte Baukörper unterteilt. Beide Bauteile schmiegen sich, um ein Halbgeschoß verschoben, an den zweiseitig abfallenden Hang. Neben der markanten Staffelung erhält das Haus seinen prägenden Charakter durch die gläserne Fuge. Diese verbindet zum einen die beiden Gebäudehälften und beinhaltet zum anderen die Funktion des Stiegenhauses.

In den zehn Wohneinheiten war es opu architekten ein Anliegen, durch optimierte Grundrisse große Wohn- und Essräume zu schaffen. Von ihnen mitgeplante Einbauten, wie Küchen, Schränke und Bad-Mobiliar, unterstützen dieses Raumgefühl. Die Vor- und Rücksprünge der Fassade lassen weiträumige Freiflächen wie Balkone oder Dachterrassen entstehen.

Für eine feingliedrige Fassadengestaltung haben sie sich für eine vertikale Holzschalung und hohe Fensteröffnungen entschieden. Gekleidet in silbergrauem Lärchenholz entfaltet sich eine Schlichtheit gepaart mit der homogenen Farbgebung der Fassade.

Die elegante Erscheinung wird betont durch reduzierte Oberflächen und ein gezieltes Understatement, das Funktionalität und Einfachheit Raum gibt. Die Wertigkeit liegt in der Verwendung von natürlichen Materialien wie Eichenholztüren und hochwertiger Parkettböden aus dunkler Mooreiche sowie fein durchdachter und ausgearbeiteter Details.

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