Hannah-Arendt-Park Wien Aspern

Wien Aspern
Landschaftsarchitekten
METTLER Landschaftsarchitektur
Standort
Wien Aspern
Jahr
2015

Die Grundstruktur des Hannah-Arendt-Parks besteht aus zwei Wegeringen, einer grünen, landschaftlichen Mitte und den daran angedockten Spiel-, Platz- und Erholungsräumen. Die Ringe vernetzen den Park mit dem umgebenden Stadtraum und bilden gleichzeitig eine eigene, typische Identität nach Innen. Der äußere Stadtring dient als Schnittstelle zwischen Seestadt, Straße und angrenzenden Freiräumen. Er verbindet sie und stellt gleichzeitig einen Rahmen dar. Zum Hannah-Arendt-Platz hin bildet der Stadtring eine Betonsitzkante, die im Wechselspiel mit dem angrenzenden Baumhain als Treffpunkt, Pausenplatz, Orientierungspunkt aber auch als ein Ort der Erinnerung an Hannah Arendt fungiert. In die Sitzkanten eingelassene Zitate sollen den Geist Hannah Arendts
widerspiegeln. Der innere Parkring umfasst die grüne Mitte des Parks, die eine große nutzungsoffene Wiese mit Hügel beinhaltet. Als weiches, rotes Laufband
ist es auch als farbgebenendes und identitätsstiftendes Element präsent. Ein weiteres Element stellt die durchgehende Wasserrinne dar, die den Park umschließt. Regenwasser der angrenzenden Parkflächen wird über die Rinnen in das Versickerungsbecken abgeleitet, wo es in Form eines Kaskadengartens versickern kann. Die geringe Wassertiefe und die ufernahe Bepflanzung bilden einen wertvollen, didaktischen und ökologischen Trittstein im Wassernetzwerk Seestadt. Die hochstämmigen Straßen- und Parkbäume strukturieren den äußeren Ring und innere Solitäre den Park. Der Randbereich entsteht
aus den drei Leitarten. Als Solitärarten dienen im Spielbereich die Birne und der großblättrige Trompetenbaum. Beide blühen weiß bis cremeweiß. Die blühenden Wiesen in der grünen Mitte sorgen bereits im Frühjahr mit Zwiebelpflanzen für ein lebendiges Farbenspiel. Im Sommer dominieren farbenprächtige Wiesenblumen.

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