Hotel Seeglück Forelle am Millstätter See

Millstatt
Hotelzimmer mit Seeblick
Foto © Rupert Mühlbacher
Zimmernummern und Fisch-Elemente im Gang
Foto © Rupert Mühlbacher
Überblick über ein Hotelzimmer
Foto © Rupert Mühlbacher
Leuchte im Badezimmer
Foto © Rupert Mühlbacher
Überblick vom Badezimmer
Foto © Rupert Mühlbacher
Hotelzimmer mit Balkon und Seeblick
Foto © Rupert Mühlbacher
Dusche mit steinernen Wand
Foto © Rupert Mühlbacher
Tropfenförmige Lampe neben dem Bett
Foto © Rupert Mühlbacher
Ausblick auf Balkon und See
Foto © Rupert Mühlbacher
Fischtapete im Gang
Foto © Rupert Mühlbacher
Überblick über ein Zimmer
Foto © Rupert Mühlbacher
Rendering einer Fischtapete
Visualisierung © Archisphere
Architekten
Archisphere
Standort
Millstatt
Jahr
2021

Im Zeichen des Fisches
Seeständig. Das nächste Kapitel einer langen Geschichte

Es gebe kein schöneres Vergnügen, hat Charles Baudelaire einmal geschrieben, als Menschen dadurch zu überraschen, dass man ihnen mehr gibt, als sie erwarten. Der Gedanke des französischen Dichters könnte beim Hotel „Die Forelle“ am Millstätter See Pate gestanden sein. Vieles trägt hier dazu bei, ein Erlebnis, eine bleibende Erinnerung an kostbare Ferienwochen zu schaffen und damit die Erwartungen der Gäste zu übertreffen.

Die Architektur des Ensembles spielt dabei eine bedeutende Rolle. Sie ist buchstäblich das Fundament und zugleich eine Visitenkarte, ein erster und bleibender Eindruck; alle weiteren Eindrücke, die Details der Gestaltung ergänzen ihn. Dieser Gesamtaufgabe hat sich das Architektur- und Designstudio Archisphere gewidmet.

Es galt, die Geschichte der „Forelle“, des traditionsreichen ersten Hauses am Platz an einem der schönsten österreichischen Seen, fortzuschreiben und in eine zukunftsträchtige Vision zu integrieren. Die Poesie einer Sommerfrische, in der man ausspannen kann „wie in der guten alten Zeit“, soll erhalten bleiben. Zugleich sollen Gäste zeitgemäße Annehmlichkeiten unabhängig von der Saison genießen können, einen neuen Spa-Bereich vor allem und Zimmer, deren Einrichtung Wohnlichkeit ausstrahlt, egal ob draußen der See oder der Schnee in der Sonne funkelt. Die „Forelle“ wird nämlich zur ganzjährigen Destination und denkt an Saisonen, die sich nicht nur am Strand, sondern auch auf der Piste oder eben in entspannenden Interieurs abspielen. Es ist ein Projekt in mehreren Bauabschnitten, und schon die abgeschlossene erste Phase lässt erahnen, was noch kommt. Ein großer Neubau steht in einem Jahr an – gemeinsam mit den bestehenden Bauten wird er zu einem stimmigen Gesamterlebnis beitragen. Eine lange architektonische Erzählung wird damit eine Fortsetzung finden. Der Maßstab bleibt gewahrt, die Gründerzeit bleibt spürbar, die Moderne gesellt sich ihr hinzu.

„Die Forelle – Hotel am See“: ein Hotel also im Zeichen des Fisches, des Wassers. Das weckt ganz bestimmte Emotionen und Bilder. Die wiederum lassen sich in Formensprache und Gesten ausdrücken, vom Logo über – naturgemäß – die Speisekarte bis zum Auftritt im Web, und auch in visuellen Stimuli, die manchmal klar sichtbar, manchmal subkutan zum Erlebten beitragen: verwendete Materialien, Farben, die Qualität des Lichts.

„Den See ins Haus holen“ lautete der rote Faden der Gestaltung. Von jedem Zimmer des neuen Traktes ist das Wasser zu sehen, und wie sich Wellen sanft und spielerisch ausbreiten, so erreichen gedankliche Assoziationen zum See die Gäste. Glas schafft Durchblicke und die Badezimmertüren erinnern mit ihren welligen Scheiben an das klare Nass; der in den Bädern verwendete Stein lässt an die Kieselsteine im See denken; dessen Nähe wird durch grafische Fisch-Motive zusätzlich unterstrichen. Poetisch klingen Klarheit, Gesundheit und Leben an.

Gute Gestaltung gehört buchstäblich ins rechte Licht gesetzt. Besonderes Augenmerk widmete das Team von Archisphere daher dem Licht in allen Räumen. Es setzte direkte Beleuchtung ein, wo sie nötig ist, damit Gäste sich auf Speisen, Lektüre oder anderes konzentrieren können. Indirektes Licht in der richtigen Farbtemperatur schafft eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Und Farben, die ja durch Beleuchtung erst zur Geltung kommen, betonen zusätzlich den Charakter von Interieurs. Die kulturell verankerte Farbsymbolik – was erleben wir bei bestimmten Reizen, was löst Wohlbefinden aus, was regt an oder beruhigt – wirkt unterschiedlich, je nachdem wie intensiv und wie rein die Farbe erscheint. Das komplexe Wechselspiel von Materialien, Farben und Lichtquellen entscheidet darüber, wie ein Raum erlebt wird. Für Archisphere ist Design-Know-how genauso wichtig wie die Kenntnis architektonischer Grundregeln und die bautechnisch perfekte Durchführung eines Projekts. Die Mitarbeiter:innen des Studios erkunden die Wünsche und Vorstellungen der Kunden und entwickeln aus ihnen eine Geschichte, die sie kreativ umsetzen.

Für „Die Forelle“ ist das Ziel erreicht, wenn Gäste das Haus glücklicher verlassen als sie gekommen sind. Für Archisphere ebenso.

„Design funktioniert dann am besten, wenn es Teil einer durchdachten Gesamtinszenierung ist. Die Planung von Archisphere für das Hotel am See „Die Forelle“ in Millstatt nimmt Details genauso wichtig wie den Umbau, die Erweiterung der Anlage und die Neugestaltung der Zimmer. Materialien, Proportionen, Farben, Licht – alles trägt zum Erlebnis für die Gäste bei.“ - Gabriel Kacerovsky

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