Sonderpädagogisches Zentrum Innsbruck

Innsbruck
© Mojo Reitter
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Architekten
reitter_architekten
Jahr
2011
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke

LAGE UND UMGEBUNG
Es ist ein anregender, freundlicher Ort am Fluss, Slacklines, eine ruhige Wohnstraße, Studentenheim, Kirche, SpaziergängerInnen bevölkern die Promenade.
Hier lässt man sich gerne nieder. Es gibt nach allen Richtungen etwas zu sehen, daher scheint uns eine „Rundumorientierung“ richtig. Der Neubau sollte der Baumann-Schule ein unaufdringlicher, respektvoller aber auch selbstbewusster Partner sein.

WAS ZÄHLT, DAS LIEGT DAZWISCHEN: Jede Schule sollte ein hochattraktiver Lebensraum sein mit so vielfältigen und unterschiedlichen Raumsituationen wie es unterschiedliche Bedürfnisse der Benutzer gibt.
Der Anordnung, Dimension und Belichtung der Zonen zwischen den Klassen (es gibt keine „Gänge“) wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Den Weg durch die Schule sehen wir als abwechslungsreiche Promenade entlang von „Plätzen“ und Terrassen.

AUSSENRÄUME
Neubau, Altbau und der Wohnbau im Osten bilden zusammen einen gemeinsamen grünen Hof.
Nach Westen zu Blockrand, Studentenheim und Kirche wird eine angenehm urbane Verdichtung erzeugt.
Die holzbelegten Terrassen orientieren sich nach allen Himmelsrichtungen. Nahezu jede Klasse hat einen direkten Zugang ins Freie. Eine wohldosierte Beschattung durch Pergolen, Markisen und Bepflanzung vermitteln eher Ferienstimmung.

ORGANISATION
UG: Der neue Turnsaal wird aus dem EG rundum belichtet, Lamellen aus Bambus schützen vor Einblicken. Die Therapieräume liegen nahe den neuen Umkleiden und erhalten durch Ausnutzung der Geländehöhenunterschiede Tageslicht von Südosten.
EG: An der Vorfahrt für Schulbusse ein gedeckter Zugang. Die Aula mit Durchblick in den Schulgarten. Der Luftraum der Turnhalle vervielfacht die räumliche Großzügigkeit. Neben Küche und Mensa, entlang der Turnhalle die geradlinige Verbindung zum Altbau, Fahrräder können abgestellt werden.
Der NEUE LIFT im Altbau ermöglicht ein elegantes (barrierefreies) Zusammenwachsen als Inklusive Schule. Die denkmalgeschützte Turnhalle bekommt eigene Garderoben- und Sanitärräume und ist barrierefrei durch den NEUEN LIFT erreichbar.
OG1 und OG2: Hier kommunizieren die Westterrassen mit der Wohnstraße, die Ostterrassen mit dem Schulhof. Lufträume verbinden die Geschosse, belichten die Mittelbereiche des freien Lernens. Die komfortable Treppe in den nächsten Stock liegt in der logischen Bewegungslinie, die Schule kann genüsslich „erwandert“ werden. Die Anmutung von „hängenden Gärten“ ist uns sehr sympathisch.

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