Zell am See, 2009

Zell am See
Foto © Alexander Haidinger
 
 
© Atelier Pichelmann
 
 
© Atelier Pichelmann
 
 
© Atelier Pichelmann
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Alexander Haidinger
 
 
© Atelier Pichelmann
 
 
© Atelier Pichelmann
 
 
© Doris Haidvogl
 
 
Landschaftsarchitekten
Doris Haidvogl
Adresse
Zell am See
Jahr
2009

GARTEN B.
Der Garten liegt in Thumersbach am Ostufer des Zeller Sees, eingeklemmt zwischen See und Uferstraße. Die maximale Breite des Grundstückes beträgt lediglich 10 Meter, die Länge ca. 45 Meter.
Vom Grundstück eröffnet sich ein Blick auf die gegenüber liegende Ortschaft Zell am See und das wunderbare Panorama der Salzburger Berglandschaft.

GESTALTUNGSIDEE
Basierend auf dem vom Architekten (Atelier Pichelmann) bereits vor der Beauftragung festgelegtem Raumkonzept entstand die Gestaltungsidee des Gartens in Anlehnung an die Fassadengestaltung des Hauses. Das monolithische Haus ist von sich verdrehenden „Höhenschichtlinien“ umschlossen, die in der Garten-gestaltung zitiert werden. Mit Steinen gefüllte 10 cm breite Edelstahlbänder durchkreuzen den ebenen, ca. 80 cm abgesenkten Gartenbereich. Dadurch entsteht das Phänomen, den kleinen Raum durch die Gliederung größer wirken zu lassen.
Diese Gestaltungsidee setzt sich am Parkplatz fort, der grünlich eingefärbte Beton mit Bürstenstrich wird von gestockten Streifen strukturiert.

ABSCHIRMUNG ZUR STRASSE
Der Wunsch der Bauherrschaft, einen Sichtschutz zur stark befahrenen und begangenen Uferstraße herzustellen, wurde mit einer dichten Gehölzpflanzung erfüllt. Die Hecke besteht aus einer Mischung von 2/3 Eiben und 1/3 rotlaubigen Buchen. In einigen Jahren werden diese ineinander wachsen und ein changierendes Farbenspiel ergeben. Davor stehen Blumeneschen, die als Ersatz für die altersbedingt notwendige Fällung von vier Gemeinen Eschen gepflanzt wurden.

FREIER BLICK AUF DEN SEE
Auf der Westseite öffnet sich der Garten zum See. Die ebene Hauptfläche rückt so weit wie möglich zum See und ist mit Bandstahl eingefasst. Lediglich eine schmale mit Wildstauden begrünte Steinwurfböschung trennt den Garten vom Wasser.

STAUDENAUSWAHL
Der tägliche Weg zwischen Haus und Parkplatz wird von Staudenbeeten begleitet. Bei der Pflanzenauswahl waren nicht nur die Blütenfarben, sondern auch Blattfarben und –formen entscheidend. Es gibt Pflanzen mit buntem oder immergrünem Laub, mit Duft und aufeinander abgestimmte Blühabfolgen. Die weißen Blüten wirken auch noch in den Abendstunden, wenn die berufstätigen Bewohner den Weg vom Stellplatz zum Wohnhaus benutzen.
Im Rasen finden sich in einigen Flächen Beete mit Gräsern und Blütenstauden, die zum Teil mit dunklem Kies abgedeckt sind. Ein Tulpenbaum spendet Schatten.

ABSCHOTTUNG NACH SÜDEN
Der Blick aus dem Haus nach Süden fällt auf ein kleines Beet mit Strauch- und Kletterrosen, die das Überklettern. der Gartenmauer von der angrenzenden öffentlichen Grünfläche mit Schiffanlegestelle verhindern sollen. Auf der südlichen Mauerseite wächst eine vom Naturschutz geforderte Hecke aus Wildsträuchern.

Dazugehörige Projekte

Andere Projekte von Doris Haidvogl