Hotel Steffisalp

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Address
Bregenzerwaldstraße 36, 6767 Warth
Year
2005

Auftraggeber

Gasthof Steffisalp GmbH & Co.

Planung

Arch. DI Christian Lenz

DI (FH) Gerhard Matt

DI Philipp Berktold

Neubau | Umbau

Fotos

Bruno Klomfar



An der Bregenzerwaldstraße L200 liegt in einer Strassenkurve deutlich erhöht die Talstation der Steffisalp- Bahn und ein bestehender Gasthof mit ländlich- rustikalem- Äußeren. Die Bauherren strebten vor allem mehr Parkplätze und einer erhöhte Gästefrequenz am Schilift an. Christian Lenz ständerte das neue Sporthotel auf Pfeiler und hielt alle denkbaren Flächen für Autos frei.

Zwar handelt es sich um den ersten 4-geschossigen Holzbau in Vorarlberg; ein Wettbewerbsgewinn- doch etliche erschwerende Rahmenbedingungen veränderten in knapper Bauzeit das ursprüngliche Konzept, welches mittels Pultdach die steile Bergkante aufnehmen wollte und dessen Holz- Schindelfassade unbehandelt hätte bleiben sollen. Es kam anders- ein Satteldach entstand und die Fichtenholz- Schindeln wurden weiß gestrichen, was dem Hotel im Winter eine Art „Tarnkappe“ verleiht. Die bestehende nordseitige Zufahrt zum Parkplatz bleibt für die Anlieferung des Hotels und dient auch als Einfahrt in die Tiefgarage, die je nach Topographie 1 oder 2-geschossig ausgebildet wurde und 59 zusätzliche Stellplätze geschaffen hat. Über Lift oder Stiegenhaus gelangt man ins Hotel. Schidepot, Sportshop, Kinder- und Jugendraum sind im Zwischengeschoss untergebracht, im Stock darüber dann das Entree mit Rezeption, Feuerstelle, Bar, Lobbybereich. Die Holzkasettendecken, das Feuer, der Blick durch große Glas Scheiben in die Natur, die Möblierung nach Art von Bohemiens geben ein gemütliches Flair, wenn auch die Proportionen – vor allem die Raumhöhe- und manche Details nicht an das Können von Architekt Lenz heranreichen.

Das Raumangebot des EG beinhaltet weiters einen Wellnessbereich, bei dem vor allem ein reduzierter, in schwarzem Beton raffiniert ausgebildeter Whirlpool hervorzuheben ist und 6 Behindertengerechte Zimmer. Einen Stock darüber erreicht man über einen verglasten Verbindungsgang das rustikale Bestands- Hotel, wo das Restaurant alle Gäste versorgen kann.

Insgesamt bietet das neue Sporthotel 56 Zimmer an, davon 8 Suiten. Diese sind schall- und energietechnisch am neuesten Stand der Technik, wirken einladend modern und sind in vielen Details funktional und optisch bemerkenswert gelöst.

Die gewählte Mischbauweise- vorgefertigte Stahlbetonsäulen und Ortbeton- Decken bilden das Grundgerüst. Vorgefertigte und isolierte Geschoß- hohe Holz- Wandelemente mit bereits eingebauten Fensterelementen trugen der kurzen Bauzeit Rechnung; einzig das Dach wurde in herkömmlicher Pfetten- Sparren – Weise errichtet.

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