Naturschau Inatura

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Address
Jahngasse 9, 8050, Dornbirn
Year
2003

Auftraggeber

F.M. Hämmerle Holding AG

Planung

Arch. DI Christian Lenz

Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH

Arch. DI Much Untertrifaller

Arch. DI Helmut Dietrich

Bmst. Ing. Norbert Kaufmann

Arch. Marina Hämmerle

DI Stefan Hiebeler

DI Thomas Weber

Umbau

Fotos

Ignacio Martinez



Das Bauvorhaben Umbau Rüschwerke in Dornbirn umfasst die Rückführung des Gebäudekomplexes auf die ursprüngliche Substanz und dessen sorgsame Adaptierung. Im Zuge dieser Neunutzung sind drei Zubauten an die bestehenden Gebäude geplant: Technik, Lagerräume und Büros bei der Dreherei, Vorführsaal zwischen Dreherei und Gießereien, Büros und Ausstellungsflächen bei der Neuen Gießerei.

Der Haupteingang ins Museum erfolgt über den nordwestseitig gelegenen Hof über die Jahngasse und befindet sich mittig gelegen in der Dreherei. Im Erdgeschoss liegen in der Eingangshalle Ticketschalter, Wechselausstellung, Cafeteria und Museumsshop, im ersten Obergeschoss ist die Sonderausstellung situiert. Die weiteren Obergeschosse sind dem Publikum nicht zugänglich, dort befinden sich die Bibliothek (nur zu Studienzwecken) und die Verwaltung.

Stadtgarten, Dornbirn

Der eigentliche Rundgang im Museum beginnt im dazwischen geschobenen Vorführsaal, der Dreherei und Gießerei verbindet. Über dem konservierten Bereich der Hochöfen betritt der Museumsbesucher die neu errichtete Zwischenebene. Die Wegführung bezieht auch den Neubau mit ein und ermöglicht den Einblick in die Arbeit der Naturwissenschaftler. Das Erdgeschoss der beiden Gießereien wird abgesenkt und bleibt aus technischen Gründen auf Distanz zu den Außenmauern, und mittels Rampen wird der Besucher in das Untergeschoss der Dreherei zurückgeführt. Die Anbindung an Fluchttreppen wird über Brücken bewerkstelligt. Die Schmiede umfasst die Werkstätte und die Studiensammlung. Der Dreherei vorgelagert befindet sich die zentrale Hackschnitzelanlage, die auch umliegende städtische Gebäude mit Heizenergie versorgt.

Landschaftsarchitektur:

Ausgehend von der Geometrie der Wasserkraft und der industriellen Vergangenheit wurde die innerstädtische Brachfläche in einen vielfältig nutzbaren Stadtgarten transformiert. Durch Wasserrad, Kanalfenster und sogenannte Horchrohe ist der unterirdische Fabrikkanal als bestimmendes Element der Industrieanlage jetzt visuell erlebbar. Kopfweiden begleiten seinen Lauf und markieren ihn räumlich. Nach dem Kanal richten sich auch die feldartigen Parkräume, der Verlauf von Baumreihen und Wegen.

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