Sparkasse Bezau

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Address
Bahnhof 740, 6870, Bezau
Year
2014

Auftraggeber

Sparkasse Egg

 

Planung

DI Christian Lenz

DI Stephanie Engstler

 

Umbau

 

Fotos

Fotostudio Andorfer, Wien

 

 

Am Ortsanfang von Bezau, neben Sutterlüty und Busbahnhof liegt direkt an der Straße der ursprünglich von DI Hermann Kaufmann geplante Bau.

Durch den Erwerb des Bestandsgebäudes durch die Sparkasse Egg und die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten im Erdgeschoss durch die Mitarbeiter der Filiale in Bezau, musste dieses den Anforderungen der neuen Nutzer angepasst werden.

Das gesamte Erdgeschoss wurde bis auf die tragenden Stahlbetonsäulen komplett ausgehöhlt. Die Räume wurden neu unterteilt in Foyer, Schalterhalle, Mitarbeiterraum, Tresorraum, WCs und fünf Büros.

Die Ausführung der Trennwände erfolgte in Gipskarton, hin zum Gangbereich und zur Schalterhalle fanden in Holz gerahmte Gläser sowie Holztüren Verwendung. Durchzogen wird der gesamte Innenraum von Oberlichtern, welche gemeinsam mit der neuen Glasfassade das Tageslicht bis in den Kern des Gebäudes vordringen lassen. Das Gebäude strahlt somit eine Offenheit und, für seine eher bescheidene Grundfläche, Großzügigkeit aus. Die von der Sparkasse geforderte Diskretion wird mittels Folienbeklebung der Fassade erreicht – transluzent und mittels Punktierung nach oben hin ins Transparente verlaufend.

Für alle Holzoberflächen der Möblierung, Türen und Wände wurde gestürztes und geöltes Altholz Eichenfurnier verwendet. Das Zusammenspiel von Steinboden - ausgelegt im Foyer, in der Schalterhalle und im Gangbereich – und Furnier verleiht dem Inneren Lebendigkeit und Farbigkeit, verstärkt durch die über dem Schalterbereich angebrachte Lichtdecke. Verde Alpi heißt der aus dem Aostatal stammende dunkelgrüne Stein, durchzogen von weißen Adern. Diese schaffen mit dem Weiß der Bienenflügel den Bezug zwischen Boden und Decke.

Der Vorarlbeger Künstler Paul Renner hat die Lichtdecke mittels Pflanzenharz und Ölfarbe gestaltet. Betitelt mit Bienenstock, setzt sich diese aus 28 Lichtfeldern zusammen, jedes einzelne Feld mit einer Größe von 60x60cm wird von hinten mittels LEDs beleuchtet.

„Das Kunstwerk wird in erster Linie durch Licht und Wärme wahrgenommen. Der Betrachter soll das Gefühl bekommen, dass er mitten im Bienenstock steht und Teil dieser Gesellschaft ist.“, so Paul Renner.

Schon seit deren Gründung verwendet die Sparkasse die Biene als Symbol, ein Zeichen für Fleiß und Wachstum.

Die Fassade der oberen zwei Geschosse des Gebäudes sowie des angrenzenden Treppenhauses wurde erneuert. Anstatt mit den ehemaligen Holzlatten der Nordwestfassade und den Holzplatten der Brüstungen zeigt sich der Bau nun in silberfarbenen Holzschindeln. Die Fenster der Obergeschosse wurden neu gestrichen, das nun isolierte Treppenhaus hat schmale, teils diagonal versetzte, vertikale Fenster erhalten.

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