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Technologiezentrum Seestadt Aspern

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Address
Aspern Seestadt Baufeld C4, 1220 Wien
Year
2010
Cost
1M - 100M
Stories
5-20 Stories
Zeit

2009-2010

ÖKOLOGISCHE URBANITÄT ALS GRUNDLAGE FÜR EINE SOZIALE NACHHALTIGKEIT – Der Zugang zum Thema war, daß das Recht auf Licht, Sonne, Blick und Grün Voraussetzung für Lebensqualität in der Stadt ist. Die Stadt ist nicht nur der Raum des Wohnens und des Arbeitens, sondern immer mehr zum Ort der Freizeit geworden. Der Genuss der Stadt soll nicht dazu führen, daß die Büros als Zufluchtsort und ihre direkte Umgebung als Durchgangsfeld verstanden wird. Arbeitsumfeld, Innenstadt und Land sollen interaktiv die Möglichkeiten für unterschiedliche Freizeitgestaltungen bieten. Das Arbeiten soll sich nicht nur auf den Raum der Büros beschränken, sondern in die Umgebung ausgreifen und sich dort verästeln. Nachbarschaft bedeutet dann eine Nähe, die auf dem Weg zur Arbeit liegt. Hier arbeiten bedeutet für uns Mikrowelten zu schaffen, um Beziehungen herzustellen.

BERÜCKSICHTIGUNG DER UNTERSCHIEDLICHEN LEBENSFORMEN ALS MULTIOPTION GEGENÜBER DER GENDERFRAGEN – Das Projekt geht auf vielschichtige Arbeitsformen ein: Ziel des Vorschlages ist nicht, ritualisierte und starre Lebensformen zu bedienen, sondern vielmehr einfühlsam gegenüber der Entwicklung von unterschiedlichen ausgewogenen Lebensstilen in der Gesellschaft zu sein. Multioption durch den Respekt gegenüber unterschiedlichen Bedürfnissen, damit Schranken gegenüber dem Andersartigen abgebaut werden.

Die Grundrißgestaltung der Arbeitsbereiche wurde intensiv durchdacht, um eventuellen Betriebssituationsänderungen Rechnung tragen zu können.

Mehrwert für die Seestadt Aspern – Das Projekt versteht sich als Vorreiter von den Masterplan Intentionen. Die Sichtbeziehungen zu einem vorgeahnten Umfeld vernetzt den Ort und strukturiert Räume. Das bedeutet, dass die kleinen Bausteine dieses Technologiezentrums schon am Anfang der Entwicklung Stadt erzeugen.

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