Photo © Bruno Klomfar
 
 

Umbau Austria Tabak

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Address
Koppstrasse 116, A Wien
Year
2004
Cost
1M - 100M
Stories
1-5 Stories

Attraktivität, Flexibilität, Großzügigkeit und Repräsentation sind die Leitmotive der Konzeption, die in den von Einbauten frei geräumten, auf seine Tragstruktur reduzierten Bürobau eingewoben wurden.

Zur Standortverbesserung wurden im Eingangsbereich ein großzügiges Mitarbeiterrestaurant und im 1. Obergeschoß ein Konferenz- und Schulungszentrum errichtet. Beide Bereiche versorgen auch die auf dem Gelände vorhandenen Betriebe und stärken so die Einbindung der Neuansiedlung in die bestehenden Strukturen. Die Fläche für das Restaurant wurde durch die Verlegung einer Lieferantenpassage gewonnen, und bietet mit der Orientierung zum Grünbereich im Süden und dem Blick auf den Wienerwald im Westen beste Voraussetzungen für eine entspannende Mittagspause.

Hier werden auch betriebsinterne Veranstaltungen und größere Versammlungen abgehalten.

Die Räume des Schulungs- und Konferenzzentrums sowie sämtliche Besprechungsräume im Gebäude sind für jeden Mitarbeiter über ein elektronisches Buchungssystem zugänglich.

Um größtmögliche Flexibilität in der Organisation und der Nutzung der Geschoße zu erreichen, wurde ein striktes Kombibüromodell angewendet: entlang der Fassaden wurden - auf die Fensterachsen bezogen - 4,8m tiefe Einzelbüros mit Systemtrennwänden und außerhalb der Büros liegenden Schrankeinheiten angeordnet. „Jedes Büro muss innerhalb eines Arbeittages geteilt oder verdoppelt werden können“, lautete die Vorgabe. Die Ausbaubarkeit der Raumtiefe bis zu 7m und der Raumbreite entsprechend dem Bedarf bis hin zum Großraumbüro über ein gesamtes Geschoß setzen den Wünschen des Nutzers  kaum Grenzen. Dieser hohen Flexibilität wurde auch bei der Konzeption der haustechnischen Anlagen Rechnung getragen.

Dem gegenüber ist die Mittelzone mit offenen und geschlossenen Besprechungseinheiten und als offene Barbereiche gestalteten Teeküchen kombiniert mit Druckerinseln ausgerüstet. Die offenen Bereiche vor den Teeküchen wurden mit runden Tischen und einfacher Bestuhlung als nutzungsneutrale Zonen möbliert.

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