Photo © DI Christof Reich
Photo © DI Christof Reich
Photo © DI Christof Reich
Photo © DI Christof Reich
Photo © DI Christof Reich
Photo © DI Christof Reich

Wohnbau/Kiga/Krabbel

 Back to Projects list
Year
2011
Stories
1-5 Stories
Client
Stadtgemeinde Bischofshofen
Team
Bernhard Anglberger, Thomas Papai

1. Preis Baukünstlerischer Wettbewerb, 02.2008

Für das städtebauliche Umfeld ist eine kleinteilige Struktur mit offener Bauweise kennzeichnend. Die differenzierten Baukörper wirken durch ihre ähnliche Formensprache identitätsstiftend und bewahren so die Zusammengehörigkeit der Einzelbaukörper.

Eine riegelartige Bebauung entlang der Bahngleise bietet den nötigen Schallschutz, um den innenliegenden Freibereich für die Wohneinheiten und den Kindergarten aufzuwerten. Zur Bahn hin ist das Gelände ein wenig angehoben und schafft somit die nötige Distanz zwischen Wohneinheiten und Freispielfläche bzw. Fuß- und Radwegenetz.

Alle Wohneinheiten sind süd- bzw. westorientiert und werden über einen Mehrspänner erschlossen. Im Sockelgeschoss befinden sich überwiegend tertiäre Nutzungen wie Seniorentreff, Krabbelgruppen und Kindergarten. Einzigartig an diesem Standort ist die Durchmischung der Generationen auf kleinstem Raum. Junge Familien wohnen Tür an Tür mit Bewohnern des betreuten Wohnens. Die Kindertagesstätte öffnen sich hin zum Seniorentreff  - man hofft auf ein offenes aufeinander zugehen.

Durch die verkehrstechnische Aufschließung im Süden des Grundstücks, bestehend aus 2 Tiefgarageneinfahrten, einer Busschleife für den Stadtbus, der die Anbindung zum öffentlichen Verkehr sicherstellt, schafft man eine großflächige, verkehrsfreie Innenzone.

Fassade - Es wurde auf eine freundliche, differenzierte Gestaltung Wert gelegt. Die horizontal und vertikal gegliederte Balkonzone nimmt aufgrund der Erker und den wechselnden Vertikalen dem dahinterliegenden Baukörper die Strenge und schafft somit eine spielende Balkonlandschaft.

In der e5-Gemeinde wurde der Energiestandard „klimaaktiv“ geprüft und untersucht, aus Kostengründen einigte man sich jedoch auf auf einen LEK <18. Die „neue Heimat“ wird mit Fernwärme versorgt und Warmwasser wird mittels Solaranlage aufbereitet. Der Kindergarten verfügt über eine Einzelraumüftung mit Wärmerückgewinnung.

Other Projects by kofler architects

Wohnbau Hellbrunnerstraße
Salzburg
Wohnbau Ernest-Thun-Strasse
Salzburg
Wohnbebauung Paradiesgarten Nonntal
Salzburg
Betriebskindergarten SALK
Salzburg
nicht realisierte Projekte
Salzburg u.a.
Seniorenheim Bad Gastein
Bad Gastein