Hypo Geschäftsstelle

Landeck
Photo © Angelo Kaunat
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Architects
Architekturhalle
Year
2015

Die Hypo Geschäftsstelle Landeck befindet sich in einem vierstöckigen Gebäude aus den Achtziger Jahren und liegt unmittelbar an der Haupteinkaufsstraße des Ortes.

Unscheinbar und mit wenig einladendem Erscheinungsbild ist die vorgefundene Situation gekennzeichnet. Die Bankräumlichkeiten verteilen sich unstrukturiert über drei Geschosse. Der Innenraum in der Erdgeschosszone ist dunkel und der Zugang, welcher über den schmalen Gehsteigbereich entlang der Straße erfolgt, ist unübersichtlich.

Durch die Wettbewerbsauslobung beabsichtigte die Bank ein neues stimmiges Gesamtkon-zept für ihre zeitgemäßen Anforderungen zu erreichen. Die Architektur soll als Träger einer neuen Identität mit einzigartigem Charakter agieren.

Das Konzept sieht eine gesamtheitliche Wandlung, welche sich in einer klaren, ruhigen Ge-staltung zeigt, vor. Die Wirkung der Sockelzone verstärkt, definiert einen der Öffentlichkeit zugewandten Bereich und schafft eine zeitkonforme Arkadenwirkung. Der Zugang wird verlegt und erfolgt nun über den großzügigen Hauptverteilerplatz im Gebäudeeinschnitt des Bestandshauses. Die Umstrukturierung und Neuorganisierung des Innenraums im Erdgeschoss nimmt sämtliche Funktionen, die bisher auf drei Geschosse verteilt waren, bei best-möglicher Platzausnutzung auf. Diese Zone ist im Hinblick auf eine kundenfreundliche, helle und übersichtliche Bankfiliale zu einer neuen Ganzheit gewachsen, welche in einer unverwechselbaren Designsprache auftritt. Material, Formgebung und Farbgestaltung werden gezielt zu einem neuen Erscheinungsbild zusammengefügt. Diese schaffen einen bankspezifischen Prototyp, der mittels der Architektur ihren selbstbewussten Ausdruck forciert.

Eine Wand aus Holz durchzieht den gesamten Innenraum - ähnlich einem gedanklichen Band - und führt alle Funktionsbereiche zusammen. Deren Beginn ist im Straßenraum was die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Bank lenkt. Sie begleitet die Kunden und führt diese am Ende in die Beratungsräume. Gleichzeitig trägt sie für eine Atmosphäre des Vertrauens - welche durch die traditionelle Herkunft des Materials getragen wird -  bei, und verspricht Stabilität und Standhaftigkeit bezogen auf eine lange Zeit.

Die Selbstbedienungsfunktionen sind zentral und übersichtlich im transparenten, großzügigen Foyer platziert. Gleichzeitig dient dieses als Schnittstelle zu den weiteren Nutzungen, bildet den Verteilerraum aus und gleicht einem „Marktplatz“. Kompakt und funktionell sind hinter der Holzwand die Arbeits- und Nebenräume für die Mitarbeiter zusammengefasst. Die Servicezone und der Teamraum schließen unmittelbar an den „Marktplatz“ an und sind als offene, helle, großzügige Arbeitsbereiche konzipiert.

Verengungen und Aufweitungen gestalten den lichtdurchfluteten Verbindungsweg zu den einzelnen Beratungsbüros in eine stimmige kommunikationsfördernde Begegnungszone.

Die Diskretionsbereiche sind in einem bequemen, wohnzimmerähnlichen Charakter modelliert. Hochwertige Materialien, welche aus der Tiroler Tradition schöpfen und für ein zeitgemäßes und unverwechselbares Erscheinungsbild sorgen, schaffen eine Atmosphäre, welche Augenmerk auf die Kunden und Mitarbeiter in Form einer besonderen Wertschätzung legt.

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