Neubau Gebäude Innere Medizin

Innsbruck
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Architects
Architekturhalle
Address
Innsbruck
Year
2017

Das städtebauliche Konzept orientiert sich an der, in diesem Stadtviertel prägnanten, Blockrandbebauung. Die ruhige, modellierte Eckausbildung, ohne Vorsprung an der Kreuzung Maximilianstraße – Franz-Josef-Straße ergänzt den Stadtblock. Dieser wird mit der Neubebauung „Innere Medizin Nord“ vervollständigt und fließt in das Medizinische Zentrum Anichstraße über. Innere Medizin und Frauenkopfklinik erscheinen als ästhetischer, in sich ruhender Baukörper.

Der Entwurf wird durch die Anordnung klarer, städtebaulicher und innenräumlicher Strukturen geprägt, die Orte der Begegnung und der Bewegung definieren.

Die Innere Medizin und die Aufstockung Frauenkopfklinik fügen sich selbstbewusst in das umgebende Gefüge des Stadtkörpers ein.

Der räumlich großzügige Straßenraum zwischen Anichstraße und Maximilianstraße mit seinen Gären und Bäumen ist für Innsbruck einzigartig. Durch die Neuinterpretation des Vorgartens der Inneren Medizin, zu einem öffentlichen Raum mit Aufenthaltsqualität, wird diese Großzügigkeit verstärkt und als zusätzliches Qualitätsmerkmal gesehen.

Die durch die Aufstockung des Flachbaus Kinderherzzentrum schon ablesbare Sockelzone wird weitergeführt und endet mit einem Zugang für die Forschungsabteilung.

Vorgarten

Gestaltet wird die Vorgartensituation in der übergeordneten Flächen- und Linienstruktur. Teilflächen, wie vor der Eingangshalle, sind in, in einer warmen Farbei eingefärbtem, Kreativbeton ausgeführt. Diese Fläche geht in derselben Materialität in den Gehbereich über. Im Zusammenspiel mit den dazwischenliegenden Grünflächen, die mit einem Wasserbecken und einem Skulpturenplatz verwebt sind, ergibt sich somit eine großzügig, für Innsbruck angemessene, Vorgartensituation. Die Abfahrt in das G01 ist an derselben Lage wie die rückgebaute Rampe situiert, somit müssen keine zusätzlichen Bäume gefällt werden.

Raumqualität Wartebereich, Leitstelle Erschließung und Laborbereich

Sämtliche Wände im Zusammenhang mit Wartebereich, Aufenthalt und Leitstelle sind in einem zweischaligen Glastrennwandsystem, das den notwendigen Schall- und Brandschutz erfüllt, ausgeführt. Ansteuerbare Jalousien im Glaszwischenbereich ermöglichen eine individuelle, blickdichte Abtrennung. Der obere Bereich dieser Jalousien wird immer als Lichtumlenksystem ausgeführt. Somit wird in sämtlichen Anlaufstellen des Gebäudes eine einladende Atmosphäre erzielt, gleichzeitig ist der Bezug zu Außenraum hergestellt. Die Türen zu den Stiegen sind ebenso in einer Glaskonstruktion geplant.

Die Wände der Geräteräume sind blickdicht mit einer Dekorplatte belegt. Durch die rhythmische Anordnung der transparenten Laborräumlichkeiten mit den blickdichten Geräteräumen im Grundriss und den vorgeschlagenen Materialien, wird eine überaus spannende und einladende Raumqualität für die Bediensteten erzielt.

Öffentlicher Bereich, Eingangshalle

Der im Mittelpunkt der Inneren Medizin gelegene Eingangsbereich ist seiner Bedeutung entsprechend freundlich und angemessen gestaltet. Mit Sitzbereichen und angrenzendem, höher gelegenen Café wird die Hemmschwelle eines üblichen Klinikumeinganges abgebaut. Gleichzeitig wird eine Verzahnung mi dem Stadtraum und dem Innenhof als Erholungsraum vorzüglich gewährleistet. Licht und die Überschaubarkeit dieses Eingangsbereiches schaffen emotionale Sicherheit, menschliche Dimensionen, Offenheit und entspannte Atmosphäre. Das Innere der Halle mit den beiden flankierenden Lifttürmen ist für Besucher und Patienten übersichtlich organisiert.

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