Praterstern

Wien
Foto © Julius Silver
Foto © Rupert Steiner
Foto © Rupert Steiner
Foto © Rupert Steiner
Foto © Rupert Steiner
Dibujo © Architekten Tillner & Willinger
Arquitectos
Architekten Tillner & Willinger
Dirección
Praterstern 3, 1020 Wien
Año
2011
Coste
1 millón - 100 millones
Cliente
ÖBB-Immobilienmanagement GmbH
Equipo
Ph. Pongratz, I. Koller, A. Uxa, T. Baran, G. Gelev, J. Travnicek, J. Stieger
Tragwerksplanung/Bauphysik/Haustechnik
Vasko + Partner

Das Bürogebäude liegt am pulsierenden Praterstern, Platz und Kreisverkehr, in unmittelbarer Nähe zum Wiener Prater, der attraktivsten Freifläche der Stadt.

Das achtgeschossige Gebäude gliedert sich in zwei Nutztrakte, einer entlang der Bahntrasse, der andere entlang der Nordbahnstraße. Diese verbinden zwei transparente Blöcke mit Erschließung, Besprechungsräumen und Allgemeinräumen als informelle Kommunikationszone zu einem Baukörperensemble.

Eine bestehende öffentliche Passage, die die Bahnstation mit dem angrenzenden Bezirk verbindet, durchtrennt das Erdgeschoss und stellte eine interessante Herausforderung an den Entwurf. Darauf reagierend wurden im Erdgeschoss einerseits im Pratersternseitigen Teil öffentliche Bereiche wie Geschäfte und auf der anderen Seite des Durchganges halböffentliche wie Restaurant und Konferenzzentrum mit direkter Anbindung an das darüberliegende Bürogebäude platziert.

Der Haupteingang des Gebäudes am Praterstern führt über eine Freitreppe zu einem durchgehenden Innenhof im 1. Obergeschoß. Die erhöhte Lobby bietet nicht nur einen großartigen Ausblick zum öffentlichen Platz, sondern ermöglicht eine direkte Verbindung beider Erschließungstürme über dem öffentlichen Durchgang.

Eine semitransparente Fassade ermöglicht Blickbeziehungen zwischen innen und außen. Das zentrale Atrium ist mit einem transparenten luftgefüllten ETFE-Folienkissendach überspannt, das zum Sonnenschutz bedruckt wurde. Die Hoffassade wurde mit außenliegenden Screens abgeschattet, die Straßenfassade zwischen einer doppelschaligen Bandverglasung mittels Raffstores. Sowohl die Doppelfassade als auch die Atriumüberdachung gewährleisten als Pufferräume niedrigen Energieverbrauch sowie Schallschutz des ruhigen Innenhofes gegenüber dem Verkehrsknoten außerhalb.

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