Photo © Nikolaus Similache
Dessin © BUSarchitektur
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Compact City

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Adresse
Donaufelder Strasse 101, 1200 Wien
Année
2001
Coût
1 million - 100 millions
Étages
5-20 étages
Zeit

1995-2001

Auszeichnung
Otto Wagner Städtebaupreis, 1. Preis

thematik: im gegenwärtigen übergang von der industriegesellschaft zur nachindustriellen gesellschaft kann eine verschiebung in den proportionen der arbeitswelt beobachtet werden. folgedessen zeichnet sich ein vielleicht soziales oder wirtschaftliches phänomen ab, das zur umprogrammierung der arbeitsgesellschaft führt und eine neue transformation in der produktion des habitat fordert. die fraktale stadtstruktur, die neuen virtuellen betriebsformen und die notwendigkeit einer „lean technologie“ sind eine soziale realität, die die voraussetzung für eine innovative unternehmenskultur bilden: die verbindung wohnen und arbeiten ist in vielschichtigen modellen vorhanden. Dieses pilotprojekt wird die möglichkeiten der „homeworkers „ auf der ebene des fragmentes entwickeln.

städtebauliche folgen: der andere rhythmus des sozialen lebens dieser „homeworker“ könnte ein wichtiger schritt zur vitalisierung von reinen wohngebieten werden. das urbane potential dieser besonderen lebensweisen öffnet neue wege für die durchmischungsmöglichkeiten. wir verstehen diese entwicklung als eine integrale stimulierung von intelligenten prozessen : die verknüpfte gesellschaft, die schnittstellen zwischen lokalen und globalen netzwerken, die verdichtung als ökologische stadtentwicklung. Das projekt soll als anregung dienen, um das durchmischungspotenial der hybriden strukturen zu untersuchen.

architektonische folgen: dieser „hausarbeiter“/“heimarbeiter“ erlebt die wirklichkeit anders als der „fremdarbeiter“/“stadtarbeiter“. folgedessen verliert die wohnung in diesen fällen ihren monofunktionalen charakter. wir meinen damit ein fall der mutation oder der entwicklung von hybriden strukturen, was eine neue bedeutung für die arbeits- und wohnbereiche mit sich bringt. die wohnung wird als ort der vernetzung verstanden. W elche räumlichen veränderungen ergeben sich durch diese neuen funktionen für die wohnungen ? wie soll man die konzepte der flexibilität und des raum-recycling als wiederverwendung im laufe der zeit oder der lebensabschnitte interpretieren und ihnen einen gestalterischen ausdruck verleihen ?

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