Zeichnungen 1980-1985

Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Dessin © Gert M. Mayr-Keber
Architectes
Gert M.Mayr-Keber ZT GmbH
Coût
Non indiqué
Étages
Non indiqué

..die südseitige Front des Hauses greift mit ihrer plastisch formulierten Fassade deutlich über die Hangkante hinaus, und die hier von runden Säulen getragenen Gebäudeteile erfahren ihre Unterstützung in den tief unten im Gelände architektonisch ausformulierten sichtbaren Einzelfundamenten. Durch diese spezifisch formulierte Lastabtragung wird das Gelände von den Säulen in Besitz genomen,, die oben stehende bauliche Anlage in ihrer Wirkung überhöht. Zugleich entwickelt sich den Fundierungen folgend ein sich in das Erdreich grabender Stiegenabgang den Hang herunter und wendet sich, sich aus den Fundamenten befreiend, geradlinig dem Wasser zu und bildet sich zum Brückenkopf aus. Über einen Fachwerkssteg aus Leichtmetall kann von hier aus das zart konstruierte, auf dünnen metallenen Stelzen über dem Wasser schwebende, moosgrün schimmernde Bootshaus betreten werden...

...es begegnet mir eine Wand mit glatt gezogner, faltenfreier Oberfläche, die sich abgesondert von Decke und Fußboden aus einem umschließenden Rahmen spannt. Eine flüchtige Berührung korrigiert meinen stofflichen Eindruck dieser sich mit leichtem Schwung in den zwei Stufen höher liegenden Raum drängenden Wandfläche. Feinst behandelte Gipsoberfläche mit leicht gekratzter Struktur mimt Textiles, in seiner illusionistischen Wirkung verstärkt durch ein weit oben liegendes Fensterband, das dieser Fläche helles, gelblich gefiltertes Tageslicht spendet...

...mehrfach umgelenkt durch die einzelnen Raumsituationen und durch die spezifische Lichtführung, betrete ich, vorbereitet durch die zum Teil frühzeitigen Einblicksmöglichkeiten während des Näherkommens, den großen Raum des Hauses. Bei gleichbleibender Deckenhöhe steige ich einige Stufen hinab zu den schlanken Säulen, die eine höher liegende, zeltartige, durch das Konstruktionsprinzip festgelegt figurierte Decke tragen und zugleich einen quadratischen Bereich im Raum verstärkt durch den scharlachroten, in den rötlich getönten Stein eingelegten Teppichbelag, definieren. Vom eben verlassenen Podest zieht sich eine über einige Stufen erreichbare Brücke zur gegenüberliegenden Raumseite, von der ein steiler und schmaler Stiegenaufgang zum Turm, der Eremitage des Hauses, führt. Die Achse dieses schachtartigen Aufganges weist zur Raummitte. Unter der schon angeführten, die Säulenstellung nahezu berührenden, gemauerten Brücke hindurch führt eine beidseitig mit Bücherwänden verbaute Treppe hinunter zu einem lichtdurchfluteten Erkerraum, der wie eine Kanzel vor dem Haus zu hängen scheint...

...weit vorne auf der Terrass sehe ich die tragenden Säulen des auskragenden Daches vor den Geländern in die Tiefe greifen. Die weiter vorragenden Untersichten lösen sich in geometrisch verschieden formulierte Rahmen auf, deren Lamellen nur noch schattenspendend und zugleich gestaltend wirksam sind. Hinter der sich aus der oberen Terrassenbrüstungsmauer entwickelnden, in die untere Terrassenebene dringenden Mauerscheibe ist, durch eine kreisrunde Öffnung blickend, die zugleich wie ein Abschlußmotiv in Erscheinung tritt, eine zum Wasser führende Treppe erkennbar.

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