Masterplan Therme Wien Oberlaa

Wien
Visualisation © BOA büro für offensive aleatorik
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Architectes
BUSarchitektur
Adresse
Kurbadstraße 14, 1100 Wien
Année
2006
Coût
100 millions - 1 milliard
Étages
5-20 étages
Zeit

2005-2006

Das 90 ha große Areal des Kurzentrums Oberlaa ist Teil des Grüngürtels Wien, und damit besonders schützenswert. Gemäß dem Projektziel, Wien Oberlaa als internationales Zentrum für „nachhaltige Lebensqualität“ zu positionieren, wird die städtebauliche Umsetzung vom Grundsatz der Durchlässigkeit von Architektur für Natur getragen. Durch die Flachheit der Neubauten, die Ausweitung des Kurparks bis zur Fontanastraße und die vielschichtige Erlebbarkeit des Wassers wird Harmonie zwischen den entstehenden Gebäuden und dem kostbaren Park hergestellt. Auch die Durchblicke von Kurpark zu Ortskern Oberlaa und der angrenzenden Landschaft des Goldbergs schaffen eine ruhige Atmosphäre. So bleibt die Natur immer präsent.

Sanftes Verwöhnen gilt im Projekt Oberlaa nicht nur in allen Wellness-Varianten für den Körper, auch Hotellerie, Seminarorganisation und Konsum werden behutsam integriert. Ob Erholung im Kurzentrum, Day Spa, Therme oder Gesundheitszentrum, ob Aufenthalt in den Hotels, im Veranstaltungsbereich oder Serviced Apartements, ein Besuch in den Geschäften, Restaurants oder des Amphitheaters: Jede Funktion erhält durch die passende Integration in die Landschaft ihre Aufwertung. Anstatt monumentaler Bebauung entstehen viele kleine Plätze, die durch Wege verbunden sind. Alles fließt hier – an einem Ort der unterschiedlichen Wassererlebnisse. Schon beim Eingang in das Gesamtareal fällt das kostbare Thermalwasser in Kaskaden vom Turm. Aufgewertete Seen laden mit Restaurants und Holzdecks zum Verweilen ein. Das Amphitheater bietet eine Pause vor der Kulisse der Natur. Hier wächst nicht die Stadt in den Park, sondern der Park wird durch seine erweiterten Grenzen und Stationen erlebbar.

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