Haus Schaden

Wien
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Photo © Rupert Steiner
Architectes
Pichler & Traupmann Architekten
Adresse
Am Meisenbühel, 1130 Wien
Année
2007
Coût
100 000 - 1 million
Étages
1-5 étages

Dieses Haus ist Teil einer aus einer Privatinitiative entstandenen Gartensiedlungsanlage, die am Rande des Lainzer Tiergartens mit Blick über Wien gelegen ist. Der Anlage liegt ein Masterplan von 3:0 Landschaftsarchitektur und non:conform zugrunde. Ziel des Materplans war es einerseits, mit einem Set von „Spielregeln“ ein Minimum gegenseitiger Beeinträchtigung bei Ausblick und Besonnung für die individuellen Häuser zu erreichen. Andererseits sollte ein gemeinsamer Materialkanon für alle Elemente der Außenanlagen der öffentlichen und halböffentlichen Bereiche der Häuser entwickelt werden. So würde eine Siedlung völlig individueller Häuser entstehen, die jedoch in ihren Sockelzonen und Vorgartenbereichen eine gemeinsame Sprache sprechen würden. Da das von uns entworfene Haus als erstes fertig gestellt wurde, kam uns eine gewisse Pionierrolle innerhalb der Siedlung zu, weil die von uns getroffene Materialwahl maßgeblich für die ganze Siedlung werden würde – zumindest war dies so vereinbart. Befestigte Bereiche zur Privatstraße hin werden in Betonpflaster mit Besenstrich ausgeführt. Die Siedlung wird frei von Zäunen und Einfriedungen sein. Lediglich Stützmauern aus Natursteintrockenmauerwerk zonieren die Anlage, stellen jedoch auch im Sinne des Naturschutzes keine Barrieren für Flora und Fauna dar. Die Trockenmauern aus Waldviertler Granulit bewältigen die verschiedenen Geländeniveaus unseres Hauses, formen aber zugleich einen markanten Sockel, der aus der Landschaft wächst und über dem, abgesetzt durch ein nahezu allseitig verglastes Erdgeschoß, das Gebäude auf extrem schlanken Stahlstützen zu schweben scheint. Das Erdgeschoß beinhaltet ein Raumkontinuum, das über eine zweigeschossige, kleine Eingangshalle erschlossen wird und eine Wohnküche, einen Essplatz und – etwas höher gelegen und über eine Stufenrampe erreichbar – einen Wohnbereich enthält. Dieses höhere Niveau bildet einen zweiten Horizont, der die Parapethöhen des tieferen Bereichs definiert und durch die spiegelnde Wasserfläche des vorgelagerten Pools akzentuiert wird. Der tiefere Bereich – mit Wohnküche und Essplatz – ist in das Gelände eingegraben, während der Wohnbereich bereits von der weiß verputzten Hüllfigur aufgenommen wird, die im Obergeschoß die privaten Raumbereiche enthält. Dort endet der Weg durch das Haus auf einer kleinen Terrasse, die wiederum über ein paar Stufen erreichbar ist und einen phantastischen Ausblick über ganz Wien bietet.

Projets liés

  • Kanzlei in der Brauerei
    Martin Schmitt Architektur
  • Kantine der Ecole Voltaire
    Martin Schmitt Architektur
  • HQ CORDEEL
    Binst Architects
  • Foshan Poly • OPUS ONE
    CCD (Cheng Chung Design)
  • Lattenburg
    he und du ZT KG

Magazine

Autres projets de Pichler & Traupmann Architekten

Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt
Eisenstadt
Überbauung Pfauengarten
Graz
Freischwimmbad Eybesfeld
Jöss/Lebring
Wohnsiedlung Heustadelgasse
Wien
Raiffeisen Finanz Center
Eisenstadt
Museum der Weltkulturen Frankfurt
Frankfurt, Allemagne