Erweiterungsbau mit Verbindungsgang
Visualizzazione © Peter Kröll

Erweiterung GKK Salzburg

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Anno
2016
Piani
5-20 Piani
Cliente
Post AG
Team
Theresa Uitz, Sladjan Jonaskovich, Adrian Paul

Auf Grund von Platzmangel in der bestehenden GKK Zentrale am Hauptbahnhof Salzburg, setzte der Vorstand auf eine flächenmäßige Erweiterung auf der angrenzenden Liegenschaft der Post AG. Eine Aufstockung des GKK Turmes oder dem Bürogebäude war jedoch sowohl aus statischen, als auch aus technischen Gründen nicht möglich. So entschied man sich, die Tiefgaragenrampen des EKZ und des Wohnbaus zu überbauen, wodurch Synergieeffekte genutzt werden könne, wie zB. eine gemeinsame TG-Ein-/Ausfahrt samt Parkmöglichkeit und die Möglichkeit mit einem Verbindungssteg an das angrenzende Bestandsgebäude (5m Abstand) anzudocken.

Den flächenmäßigen und gesetzlichen Anforderungen entsprechend, entstand dieser 9-geschoßige „kristalline Hochpunkt“, der aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse und der Nichtbelastbarkeit des bestehenden Rampenbauwerkes aus statischer Sicht nur in Leichtbauweise umsetzbar ist und deshalb als Holzhochhaus (Hybrid) errichtet wird.

Der Erweiterungsbau kann von mehreren Ebenen erschlossen werden, wie zB. von der TG aus, von der Rückseite im Erdgeschoß, über eine Brücke vom Büroriegel im 1. OG und im 5. OG über einen „Sky-Walk“. Da von Seiten des Bauherrn kein Kundenverkehr im Neubau geplant ist, sind die Zugänge und Verbindungen schlicht funktioneller Natur. Die unteren Geschoße werden dem Zahnambulatorium zugesprochen, die sich auf gleicher Höhe im Bestand und die letzten 4 Geschoße sind zusätzliche Verwaltungsflächen.
Zentrales Treppenhaus mit 2 Personenaufzügen

Die notwendige funktionelle Anbindung der Bestandsverwaltung an den Neubau im 4. bzw. 5. Geschoss (von der bestehenden Mensa in den neuen Seminar- und Konferenzbereich) wurde auf Wunsch des Projektanten unter Einsatz der signalstarken CI-Farbe Gelb ein markanter Blickfang. Sowohl das Mittelgeschoss mit seiner umlaufenden Balkon-Loggien-Zone, als auch die Steg-Anbindung („Sky-Walk“), die mit Blechlamellen ähnlich eines (Blas-)Balges einer Zieharmonika verkleidet wird, erstrahlen in der Farbe Gelb.

Die Gebäudehülle sieht ansonsten eine regelmäßige Rasterung transparenter Fensteröffnungen und geschlossener Elemente vor, die mit unterschiedlichen Materialitäten belegt ist. Die rastergebenden Fassadenpaneele sind als gedämmtes Sandwichpaneel aus "Glasfaserbeton" Fibre-C in Anthrazit angedacht. Holzpaneele säumen die flächenbündig verbauten Glasscheiben und verleihen der sonst strengen Fassade eine starke individuelle Note.

Die Raumstruktur der einzelnen Geschoße bietet gleichwohl flächeneffiziente wie gute Raumproportionen der Einzel- und Doppelbüros. Transparente Gangtrennwände fördern die informelle Kommunikation und bieten die Möglichkeit einer indirekten Belichtung der Flurzone. Gleichzeitig erlaubt dieser Raster beim Weglassen der Trennwände eine Nutzung im Sinne eines Gruppen- oder Großraumbüros. Somit können bei größtmöglicher Flexibilität bis zu 20 Arbeitsplätze pro Geschoß garantiert werden. Die Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter befinden sich in jedem Geschoß offen in der Gangzone (Aufenthalt/ Teeküche).

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