Generalplanung Hörsaalzentrum Campus WU

Wien
Immagine © BUSarchitektur
Visualizzazione © BOA büro für offensive aleatorik
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Architetti
BUSarchitektur
Indirizzo
Südportalstrasse, 1020 Wien
Anno
2013
Costo
1M - 100M
Piani
5-20 Piani
Wettbewerb

1. Preis

Zeit
2008-2013

BAUFELD O1 – HÖRSAALZENTRUM & GASTRONOMIE & DEPARTMENT

VERNETZUNG – Wir verstehen unsere Bildungslandschaft im nordöstlichen Baufeld des Campus der WU Wien als der Ort der multiplen Vernetzung. Das Hörsaalzentrum ist nicht ein Gebäude sondern viel mehr die Drehscheibe der Lehre in spontanen und geregelten Kommunikationsformen. Diese Suche nach der Zufälligkeit des Austausches hat unterschiedliche Ebenen, Optionen und Maßstäbe die einen gemeinsamen Nenner haben: der Weg ist das Ziel. Ein zeitgenössisches Hörsaalzentrum bedeutet für uns die Neugierde im Alltag sowohl für Lehrende wie auch für Gelehrte zu fördern in dem Mobilität und in Szene setzen keine räumlichen Grenzen erleben, sondern viel mehr den freien Lauf der Fantasie zulassen.

ÜBER UNS FLANIEREN – Der Forum Platz beim Haupteingang des Hörsaalzentrums ist sowohl Außenwelt zum Campus wie auch gedehnte Innenwelt zur Aula des Hörsaalzentrums. Die Wandelbarkeit wird sowohl durch den Aderschlitz im kompakten Körper wie auch durch die Stiegen und Rampen im kompaktem Raum erlebt.

UNTER UNS FAHREN – Sowohl die Garageneinfahrt unter den mittleren Hörsälen wie auch das Audimax sind schwebende Körper die das Erlebnis des Hörens metaphorisch von der Großstadtmobiliät abheben. Die Ruhe im Fluss der Bewegung.

ZWISCHEN UNS SUCHEN – Alle Ebenen lassen es nicht zu linear zu leben. Die Abfolge der geschlossenen und der offenen Räume sucht immer wieder das Private im Öffentlichen eines Hauses für viertausend Menschen. Die Anonymität der Kleinstadt wird durch die unerwarteten Aneignungen neutralisiert.

NEBEN UNS ABSPACEN – Die Veränderung der Aula im Tagesverlauf erlebt Sonnenlicht aus allen Himmelsrichtungen. Das Nachdenken im lebendigen Lichtraum fördert die Kreativität. Die Bespielung der Aula mit LED Kunstlichtmechanismen ermöglicht die Ausdehnung des Erlebnisses Wissen.

RUNDHERUM ENTDECKEN – Die Selbststudienzonen entwickeln sich wie Oasen entlang des Spiralweges der Aula. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Lernens lassen es zu immer wieder den Blick bei den Suchenden nach Antworten abzuzweigen.

HINTER UNS LAUSCHEN – Die Wiener Cafekultur im Food court sieht, riecht, schaut, genießt und erlebt die Urbanität einer Massenmensa mitten des Flusses der Plätze im Norden, im Westen, im Süden und im Osten. Die vier Jahreszeiten wie auch die Tag und Nacht Situationen können durch diese Einschaltung im Geschehen durch Beobachtung, Anregungen vermehren.

NACH UNS GLOBALISIEREN – Es ist die Verdichtung der Lehre in vielschichtigen Ebenen sowohl real in horizontaler Abfolge (Platz-Lounge-urbane Platte) und wie auch in vertikaler Schichtung (Stiege-Gang-Atriumshof). Aber die Position ist auch virtuell im Zentrum des Geschehens des Welthandeldepartments zwischen Library & Learning Center und Hörsaalzentrum. Es ist das Zentrum.

Das Hörsaalzentrum im Campus der WU Wien soll durch die sehr einfache Körpersprache und durch die sehr komplexen räumlichen Sequenzen Signale für die Gesellschaftsbildung durch Architektur zulassen. Es entstehen Plätze für die Muße und die Freizeit. Plätze in denen die Wechselwirkung zwischen Bewegung, Ereignisse und Raum hergestellt werden, oder anders gesagt, die Beziehung zwischen Menschen, Aktivitäten und Architektur geschaffen werden.

Progetti collegati

  • Ausstellung Poetische Räume Strategische Beobachtungen 20 Jahre Architekturbüro Stocker BDA
    Architekturbüro Stocker BDA
  • Umnutzung Spitaltrakt Schützengasse, Riehen
    Kast Kaeppeli Architekten
  • Oberstufenanlage Lachenzelg Zürich
    ADP Architekten
  • Umgestaltung und Renovation Peterskapelle Luzern
    Durrer Architekten
  • Drohnen Reportagen
    Atelier für Architekturfotografie René C. Dürr

Rivista

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