Haus der Musik

Innsbruck
Foto © Roland Halbe
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Architetti
Dietrich | Untertrifaller Architekten
Sede
Innsbruck
Anno
2018

An einem der prominentesten Plätze Innsbrucks dient dieses Projekt dem offenen Kulturaustausch über alle Altersgruppen und Genres hinweg. Verbindendes Element ist die Musik.

Das komplexe Raumprogramm beherbergt mehrere Musikinstitutionen, Konzertsäle, zahlreiche Nebenräume, Verwaltung, Gastronomie, eine nationale Musikbibliothek und Außenterrassen mit Blick auf Innsbruck und die Alpen. Das neue Haus der Musik verschafft der Stadt ein zukunftsfähiges Zentrum für Musik, Theater und Kultur-Events aller Art und etabliert Innsbruck auch international als „Musikstadt“. Der Direktor des Landestheaters Johannes Reitmeier erklärte es zu einem “einzigartigen Projekt, das seinesgleichen sucht”.

Der strenge Kubus ist durch Lichthöfe und eingeschnittene Loggien, Terrassen und Rücksprünge plastisch gegliedert und fügt sich feinfühlig und doch spannungsvoll in das Stadtgefüge ein. Die Architektur erweist den historischen Nachbarbauten Respekt und schafft gleichzeitig ein zeitgemäßes, kommunikatives, demokratisches Gebäude. Durch die transparente Sockelzone, das zum Platz orientierte Foyer und den offenen Bühnenbereich des Großen Saales im Obergeschoss verschwimmen die Grenzen zwischen Innen und Außen. Der große Konzertsaal mit seiner Glasfassade wird zur Freiluftbühne und der Eingangsbereich zum Auditorium.

Der multifunktionale Komplex, der auch als Arbeits- und Forschungsstätte dient, beherbergt die Kammerspiele, zwei Konzertsäle, das Landeskonservatorium, das Institut für Musikwissenschaft und das Mozarteum. Zusätzlich stehen Räume für das Tiroler Symphonieorchester, drei Landesmusikvereine, die Festwochen der Alten Musik und Gastronomie bereit.

Das umfangreiche Raumprogramm mit 386 Räumen ist schlüssig organisiert. Während sich die öffentlichen Konzert- und Theatersäle mit den dazugehörigen Foyers in den unteren Geschossen befinden, stapeln sich Bibliothek, Verwaltungs-, Seminar- und Probenräume in den oberen Etagen. Die beiden öffentlich zugänglichen Dachterrassen bieten einen großartigen Blick auf die Stadt. Veranstaltungsbesucher betreten das Gebäude vom großen, zur Hofburg orientierten Vorplatz auf der Westseite.

Ein nahezu quadratischer Grundriss ermöglicht eine einfache und günstige Bauweise. Stützen und Decken aus Stahlbeton bilden das Haupttragwerk. Der vertikale Erschließungsturm ist als Stahlbetonkörper in seiner gesamten Höhe innen sichtbar und dient auch zur Aussteifung des Hauses.

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