Verwaltungsgebäude am Campus des IST

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場所
Klosterneuburg
2014
費用
非公開
階数
非公開
Aufgabe

2. Verwaltungsgebäude am Campus des IST (Institute of Science and Technology)

Nutzfläche
NF 1.714 m2

Technikfläche
TF 99 m2

Verkehrsfläche
VF 517 m2

Nettogeschossfläche
NGF 2.407 m2

Bruttogeschossfläche
BGH 2.721 m2

Raumhöhe
3,45

Bruttorauminhalt
BRI 9.388

Maximale Gebäudehöhe
10,85 m2
 

DAS KONZEPT

Städtebaulicher Bezug – Das neue Administrationsgebäude am Campus  des  IST AUSTRIA erfüllt dank seiner privilegierten Lage im Masterplan verschiedene urbane und architektonische Funktionen: Als Teil  der Hauptfassade das Campus empfängt es die ankommenden Besucher des IST CAMPUS. Auf der gegenüberliegenden Seite vervollständigt das Gebäude die Einfassung des zentralen Grünraums in Bezug auf den Masterplan und in Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden. Zusätzlich markiert und gestaltet es den Ort des Ankommens von der zukünftigen Verbindungsbrücke zum IT Campus. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Gebäude, das nicht nur auf die unterschiedlichen kontextuellen Parameter reagiert, sondern auch neue Möglichkeiten der Aneignung eröffnet.

 

Gestaltungskonzept – Das Gebäude ist als Fortführung des Volumens des Voest-Alpine Buildings zu verstehen, nimmt den Maßstab und die Typologie (Mittelgang) des Bestandes auf und verbreitert und öffnet sich im Osten zur Landschaft hin und verleiht dem Gebäude an diesem Punkt eine starke städtebauliche Präsenz. Dieser Identifikationspunkt wird für die Integration der zukünftigen Verbindungsbrücke zum IT Campus und die Gestaltung eines Begegnungsraumes genutzt.

 

Erschließung – Die Erschließung erfolgt in der Achse zum Campus. Die mittige Position zwischen Altbau und Neubau ermöglicht eine Zentrale Erschließung beider Gebäudeteile. Der Eingangsbereich wird durch eine einladende und transparente Gestaltung architektonisch betont. 

 

ARCHITEKTUR UND FUNKTION

Materialität – Das Gebäude besitzt eine Putzfassade mit durchgehenden Fensterbändern.  Die Fassaden werden mit Sonnenschutzschiebeelementen aus weißem transluzenten Glasfasergewebe umhüllt.  Durch die individuelle Benutzung der dahinterliegenden Räume wird ein abwechslungsreiches Fassadenbild ermöglicht. Ein 3-geschossiger verglaster Luftraum ergänzt die klare Typologie des Gebäudes - dieser Raum beinhaltet die zentrale Treppe  sowie offene Kommunikationsräume die zum Ideenaustausch und zur Zusammenarbeit einladen. Die Wände zur Begegnungszone (innere Erschließung) sind abwechselnd transluzent und opak ausgeführt. Das Dach ist als Gründach mit extensiver Bepflanzung und Kiesbereichen ausgeführt.

Funktionen – Das Gebäude beherbergt Büros und Besprechungsräume die durch eine mittlere Begegnungszone verbunden werden. Diese Begegnungszone verbindet den Erschließungskern und das Bestandsgebäude im Osten mit den Freiflächen im Westen des Grundstückes. Durch die Großzügigkeit dieser Verbindungsachse, können Funktionen wie Aufenthalt, Treffpunkt, Meetings und Kommunikation stattfinden. Im Erdgeschoss befindet sich ein offener Empfangsbereich mit Aufenthaltsbereiche für Besucher und Nutzer. Eine südseitige Terrasse lädt zum Verweilen ein.  Die Teeküchen im 1. und 2. Obergeschoss sind im Osten zum Campus hin orientiert. Die Besprechungsräume sind im Westen des Gebäudes zum Freiraum hin orientiert. Durch Terrassen und eine Freilufttreppe erreicht man die Außenanlagen. Die Terrassen ermöglichen das andocken des geplanten Steges zum IT Campus.

 

FREIRAUMGESTALTUNG

Vorplatz Campus Achse – Im Norden des Gebäudes in Verlängerung der Campus Achse wird ein etwas erhöhter  Vorplatz positioniert, der über eine Rampe erreichbar ist. Der Platz liegt auf einer Höhe von  +0,45 über der Nullebene des Voest-Alpine Gebäudes.

 

Platz Forum - Fahrradabstellplatz – Im Westen des Grundstücks ist der Forum- Platz angeordnet. Der Platz ist eine topographisch  ausgestaltete Landschaft, die den Drehpunkt für den fußläufigen Verkehr (Steg, Busstation, Fahrrad,) darstellt. Eine tribünenartige Sitzstufenlandschaft aus Betonfertigteilen lädt zum Verweilen ein und kann auch für zukünftige Veranstaltungen genutzt werden. Die Bodenbeläge sind aus versickerungsfähigem Material. Unter der Tribüne befindet sich ein überdachter Fahrradabstellplatz der über eine Rampe erschlossen wird.

 

Bepflanzung – Entlang der Straße Am Campus und der Ringstrasse wird eine Baumallee gepflanzt. Im Bereich der Campus Achse sowie im Bereich der Bushaltestelle werden Baumgruppen situiert. Am Forum - Platz wird ein japanischer Katsurabaum gepflanzt. Entlang der Bürofassaden zur Bundesstrasse und Ringstrasse werden hohe Gräser als Sichtschutz bzw. Abstandsfläche vorgesehen.

 

Realisierungswettbewerb – 2nd Administration Building am Campus des IST Austria / Generalplanerleistungen

Städtebaulich überzeugt das Gebäude durch seine starke Raumbildung zum Campus. Inhaltlich kann der Entwurf als zeitgemäßes Pendant des bestehenden voestalpine Building gelesen werden. Der Wettbewerbsteilnehmer hat sich intensiv mit den Empfehlungen des Preisgerichts aus der 1. Stufe auseinandergesetzt, auch wenn dadurch die Spannung und die Eindeutigkeit des Baukörpers teilweise aufgegeben wurden. Hervorgehoben werden die vielfältigen Außenbezüge der Erschließungszone. Auch die Gestaltung des Freiraums durch die Tribünenlösung zur Magistrale ist überzeugend und nimmt die schwierige Topographie in besonderer Weise auf. Positiv wird auch der Weitblick über die Wettbewerbsaufgabe hinaus zur Integration des Techno Parks gesehen. Unter dem Aspekt der Funktionalität wird die Situierung des Haupteingangs am Durchgang positiv bewertet, weil dadurch die Zugänge von Campus und Straße als auch die Wege zum voestalpine Building kurz und überschaubar sind. Die Anordnung der Besprechungsräume im Westen trägt der Empfehlung des Preisgerichts – die Westseite zur Magistrale hin auszuformulieren – sehr gut Rechnung. Hervorgehoben wird auch die Anordnung der Teeküche am zentralen Er schließungskern, weil dadurch die Kommunikation der Nutzer unterstützt wird, auch wenn gleichzeitig die Wegeführung etwas darunter leidet. Ökonomisch überzeugt das Projekt durch seine einfache kompakte Bauweise und ein schlüssiges haustechnisches Konzept, das einen wirtschaftlichen Betrieb erwarten lässt. Aus ökologischen Gesichtspunkten hervorzuheben sind die Kälteerzeugung über das Grundwasser und das großflächige Gründach mit extensiver Bepflanzung.

Auszug vom Protokoll der 2. Preisgerichtssitzung am 11. Juni 2014

 

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