Eingangsbereich Josef Rehrl Schule
Photo © DI Christof Reich
Foyer mit Kunst am Bau und multimedialen Features
Photo © DI Christof Reich
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Josef Rehrl Schule, Landeszentrum für Seh- und Hörbildung

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Jaar
2019
Kosten
1M - 100M
Verhalen
1-5 Stories
Klant
Land Salzburg
Team
DI Thomas Papai, Maria Stauber Msc ETH, Mag. Manuela Walkner
Statik
Ahmad Ziviltechniker GmbH
E-Technik
TB Herbst GmbH
HKLS
Mosef & Partner Ingenieurbüro GmbH

Landeszentrum für Hör- und Sehbildung
„Schule im Park“

Das neue Schulgebäude sitzt als gänzlicher Neubau an derselben Stelle wie die alte Schule. Auf diese Weise konnte der Baumbestand so weit wie möglich erhalten bleiben. Der Park fließt als zusammenhängende Grünfläche uneingeschränkt vor dem Schulhaus durch. Die bestehende Struktur mit dem Schlössl und dem Internat, sowie der Tischlerei wird in seiner Konstellation mit den dazwischenliegenden Plätzen erhalten. Der Neubau ist in zwei unterschiedlich hohe Würfel gegliedert, die ineinander verwoben sind, wodurch das Gebäude weniger voluminös wirkt. Durch die abfallende Höhe zum bestehenden Schlössl hin, wird diesem gebührend Raum gewährt.

Das Untergeschoss erhält ein durchgehendes Fensterband aus Glas. Durch diese transparente Fuge wird das Gebäude optisch vom Boden losgelöst und beginnt zu schweben. Die Stützen sind von den Ecken losgelöst und betonen die Leichtigkeit der Körper.

Die zwei aufgesetzten Volumen werden mit natürlich vergrauten vertikalen Holzlatten eingekleidet. Durch unterschiedlich breite und tiefe Holzlatten wird die Fassade lebendig und fügt sich in ihrer Leichtigkeit in die Parklandschaft mit den alten Bäumen ein. Die liegenden Fensterformate betonen die Horizontalität der Körper und lassen einen großzügigen Blick in den Park zu.

Die Funktionen im Gebäude sind klar nach Geschoßen geschichtet; mit der Turnhalle, den Werkräumen und der Lehrküche im Untergeschoss folgen im Erdgeschoss die Zentralgarderobe, die Therapieräumlichkeiten und die Klassen der Allgemeinen Sonderschule mit einem direkten Ausgang über eine Rampe ins Freie. Im 1. Obergeschoss befindet sich die Direktion und die Lehrerräumlichkeiten, eine Klasse des Polytechnischen Lehrganges und Klassen der Neuen Mittelschule. Im 2. Obergeschoss sind die Klassen der Volksschule und die Bibliothek samt Gebärdensprachstudio untergebracht.

Der künstlerisch gestaltete Zugangsbereich entlang der Lehener Straße bildet das Gesicht der Schule zum Quartier. Von dort gelangt man über einen breiten, attraktiven Weg zum Haupteingang, mit wegbegleitenden Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie einem Ballspielplatz. Die bestehende Wegestruktur wird durch einen kreisförmigen Weg erweitert, der eine übersichtliche Zone im Park für Lernen, Erholen, Spielen und Go-Kart fahren einfasst.

Parallel zur Projektentwicklung fand eine Ausschreibung für Kunst am Bau statt, welche einerseits Franz Bergmüller mit einer großformatigen Collage-Arbeit im Zugangsbereich für sich entscheiden konnte und andererseits Julie Hayward, die gemäß dem Bildungsangebot der Schule Motive in Laut- und Gebärdensprache für einen Terrazzo-Boden im Eingangsfoyer entworfen hat.

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