C34

Graz
C34
Photo © Paul Ott
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Photo © Paul Ott
C34 - Lageplan
Drawing © INNOCAD architecture
C34 - Erdgeschoß
Drawing © INNOCAD architecture
C34 - Organisation
Drawing © INNOCAD architecture
Architecten
INNOCAD
Locatie
Graz
Jaar
2014
Klant
Kirchlicher Vermögensfond der Diözese Graz-Seckau

Dieses Projekt liegt am Übergang zwischen geschlossenem Siedlungsgebiet mit Blockrand und offener Bebauung in einer der beliebtesten Wohngegenden in Graz.
Ziel ist die Schaffung von hochwertigem Wohnraum unter Einbeziehung des Bestandsgebäudes aus der Zeit des Jugendstils und des Hofpavillons mit dem Fokus auf Kommunikation und unterschiedlichen Wohnformen, die ein solidarisches Zusammenleben von Jung und Alt fördern und unterstützen.

Städtebaulich wurde mit dem L-förmigen Neubau und den Bestandsgebäuden eine Hofsituation ausgebildet, die sich mit unterschiedlichen Frei- und Grünraumangeboten (geplant von Büro „Land in Sicht“, Wien) mit dem angrenzenden Freiraum verbindet und in diesen überleitet.

Beinahe vollflächig verglast öffnet sich die Innenhoffassade des Neubaus und verzahnt sich mit den Loggien, Balkonen und den Dachterrassen mit dem Außenraum. Screens lassen die Wohnungen schließen und erzeugen in der Nutzung ein Spiel von offenen und geschlossenen Flächen.
Der straßenseitige Laubengang ist als Kommunikationszone überbreit und bildet am nordöstlichen Gebäudeeck eine großzügige Zone mit Stiegen, Rampe und Tiefgarageneinfahrt.

Die Drahtgitterfassade mit ihren eingeflochtenen Mustern greift den Raster der Fenster und das Bildmotiv der Kastanie auf, das einst das Bestandsgebäude als Stuckrelief zierte und übersetzt dieses in ein großflächiges Muster.

Als Sonnenschutz interpretiert ist die Kastanie ebenso auf den Glasfaltläden der in den Bestand eingeschnittenen Loggien, die sich mit den Wohn- und Schlafräumen, zu einer Einheit verbindet.

Insgesamt umfasst das Projekt 97 Wohnungen mit 25 unterschiedlichen Wohnungsgrundrissen von 18 – 110 m2 für Singles, Familien und Senioren, einer Tiefgarage für 72 PKWs, 3 Büroeinheiten, dem Außenraum mit Community-Gardening sowie einem Energiekonzept, dass vom Heizen und Kühlem mittels Grundwasserpumpe bis zur Photovoltaikanlage reicht und den Ganzheitlichen Ansatz dieses Projekts unterstreicht.

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