Volksbank

Salzburg
Photo © Herta Hurnaus
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Drawing © BKK-3
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Arquitectos
BKK-3
Endereço
St. Julienstr 12, 5020 Salzburg
Ano
2007
Custo
1M - 100M
Pisos
1-5 Stories

STADTRÄUME

Ausgangspunkt der städtebaulichen Überlegungen war die Schaffung eines Innenhofes durch einen skulpturalen Baukörper und die Aktivierung der Erdgeschosszone zu einem semi-öffentlichen Platz der die Filiale der Bank aufnimmt.

Beginnend mit der bestehenden Passage durchzieht dieser halböffentliche Raum das gesamte Gebäude und führt diesen in den Volksbankplatz/Hof fort. Die große Auskragung an der St. Julien Str. definiert den Beginn dieser Welle, schafft einen Vorplatz der den Strassenraum aufweitet und aufwertet. Die bestehenden Gebäude werden durch das neue Volumen ergänzt und erweitert, womit der vorher genannte Innenhof einbeschrieben wird. Die Struktur öffnet sich und verengt diesen Raum um ihm gleichzeitig eine Offenheit und eine raumbildende Wirkung zu geben.  

Zum Ende hin verjüngt sich das Volumen um dann schließlich in einem stadträumlichen Höhepunkt zu enden, der durch den davor geschaffenen Freiraum zusätzlich betont wird - dieser dient dann gleichzeitig als Auftakt für die Innenhofszenerie, welche dadurch einen halböffentlichen und einladenden Charakter erhält.

 

INNENRÄUME

Mit der Welle beginnt auch der Kassenbereich der Bank, der durch den Verlauf der Decke in das 1.OG weitergetragen wird. Die Anordnung des Lichts führt den Raum in dünnen Linien und leitet eine Lichtgestaltung ein, die sich in Form von querenden Lichtlinien durch das Haus fortführt.

Gleichzeitig werden sie begleitet von einem technischen Band, das den Zugang zur Haustechnik innerhalb der Installationsebene ermöglicht. Dieses Band läuft punktuell in die Wand, an dieser herunter und nimmt zusätzlich Nischen für Feuerlöscher und Rohrpost auf.

Die Fensterbänder mit Nurglasanschluß ermöglichen eine absolut freie Teilung der Räume und richten sich in ihrer Höhe nach Tisch (75cm Brüstung) und menschlichem Maß (226cm Sturz). Die Einzelbüros werden dann durch die Überführung des Fensterbandes in die Wände als ein „Pilotenfenster“ optisch erweitert und lassen aus dem Einzelbüros eine Bürogemeinschaft werden. Die geneigte Fensterform bietet dem Nutzer  dennoch seinen/ihren notwendigen Rückzugsraum und einen Sichtschutz im Rücken. Für die Mitarbeiter werden neben den Seminarräumen im Haus Ruhebereiche, ein Bistro  mit Loungebereich und ein Salon angeboten, welche die normalen betriebsbedingten Funktionen des Gebäudes erweitern und ergänzen. Die verbindenden Gänge werden in Empfangszonen überführt, weiten sich auf und fließen durch die einzelnen Funktionen, verbinden und ergänzen diese, da dort Teeküchen, Kopierbereiche etc. angeordnet sind, die durch ihre Offenheit die Kommunikation und Begegnung der Mitarbeiter fördern. In den Mittelbereichen der zum Teil sehr tiefen Grundrisse sind die Servicefunktionen wie Archive, WC, Erschließungskerne etc. untergebracht.

MATERIALIEN / FARBEN

Für die Gesamtstruktur wurden hauptsächlich rot für den Boden, cremeweiss für die Wände und Alu für technische Elemente verwendet. Das Glas ist bedingt durch seine Sonnenschutzfunktion in einem grün/blau gehalten. Die Aussenhaut besteht aus einem Vollwärmeschutzsystem und setzt sich durch einen hellen Braunton von ihrer Umgebung ab. Die Putzoberfläche bringt eine Flächigkeit ein, die dem Volumen des Baukörpers zugute kommt und seine Kontur unterstützt.

In der Verbindungszone zwischen Strasse, Halle  und  Innenhof wird im Innenbereich ein roter Terrazzo mit beigen Einstreuungen und rotem Muranoglas eingesetzt, der das Farbkonzept des Hauses zusammenführt – roter Boden und cremeweisse Wände. Im Aussenbereich wird dies durch roten Gussasphalt mit hellen Einstreuungen erzielt, womit eine optische Fortführung der Kassenhalle und schließlich des Innenhof erreicht wird.

Lediglich das Bistro sollte eine andere Atmosphäre  erzeugen  und  wurde  somit  mit  dunkelbraun gebeiztem Industrieparkett ausgestattet. Dieses bewegt sich über eine interne Stiege in einen Loungebereich, der als Erweiterung des Bistros und für Vorstellungen dient.

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