Raum nach oben

 Katinka Corts
30. August 2017
Mit der Kanzlei Baker McKenzie ist bereits ein großer Ankermieter für das FOUR gefunden (Bild: UN Studio/Groß&Partner)
Frankfurt braucht Raum – und wächst nach oben. Doch nicht nur Hochhäuser von UN Studio und BIG sind in Planung: an etwa 18 Hochhausprojekten würde derzeit gearbeitet, äußert das Stadtplanungsamt und beruft sich auf Zahlen eines Immobilienvermittlers.
Hochhauswohnungen werden immer beliebter – ihr Anteil an verkauften Eigentumswohnungen betrug 2016 bereits 30%, wie Birgit Ochs in der FAZ schreibt. Die grandiosen Namen (Omni Turm, One Forty West, Praedium, Grand Tower etc.) sollen von Größe, Vielfalt und Schick erzählen und die imposanten Bauten sollen kaufkräftige Kundschaft, vorallem aus dem Ausland, anlocken. Interessant ist der Standort sicherlich für Brexit-Opfer, die zudem mit gut gefüttertem Portemonnaie in die hessische Großstadt kommen: Quadratmeterpreise von 14'000 Euro (Onyx) oder gemittelt um die 10'000 Euro (Grand Tower) sind üblich. Über das «Four» werden sich aber auch Ortsansässige freuen können, denn immerhin 30 Prozent der neuen Wohnungen werden – entsprechend den Vorgaben der Stadt – Sozialwohnungen sein.
In der Silhouette Frankfurts wird es in den nächsten Jahren zwischen dem bekannten Bestand reichlich Neuzugänge geben (Bild: Hefcacke via wikimedia)

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