Von unspektakulär bis blob

 Katinka Corts
13. December 2017
Konzeptioneller Schnitt und Grundriss für «A History of Wood in Vancouver» (Plan: Principle Architecture)
Mit Software wird heute entworfen, geplant und koordiniert. Das parametrische Entwurfswerkzeug von Vectorworks namens «Marionette» kommt grafischer daher als vergleichbare Programme, bei denen man sich mit komplizierten Scripts befassen muss.
Seit langem ist das Building information Modeling (BIM) ein beliebtes Instrument, um komplexe Prozesse in einem Projekt miteinander zu verweben und zu kombinieren. Kommt nun der Bumerang-Effekt? Weil es dank neuer Software "so einfach ist", all die Abhängigkeiten neu zu definieren, können auch ziemlich undefinierte Projekte in Auftrag gegeben werden. So geschehen bei "A history of wood in Vancouver", einer Ausstellung, deren Szenographie von Principle Architecture in Zusammenarbeit mit Chad Manley (CMPLBA) und Michael Lis (Goodweather) entwickelt wurde. Neben dem sehr engen Zeitplan gab es eine ganze Reihe von Unbekannten, darunter sogar der gesamte Ausstellungsinhalt. Principle Architecture machten kurzerhand aus der Ein-Raum-Installation ein Versuchslabor für "Marionette" und ließen "Dinge gleichzeitig passieren". Wie das gelungen ist, lesen Sie im kürzlich erschienenen Artikel unseres Kollegen John Hill.

Der Originaltext erschien im November im Magazin von World-Architects anlässlich der Partnerschaft am Design Summit dieses Jahres.

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