Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshofe das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Moon- Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen.
Photo © Arnt Haug Architektur: Anja Engelshove
Photo © Arnt Haug Architektur: Anja Engelshove
Vision-Wandleuchten schmeicheln dem hochwertigen Ziegel, mit dem die Fassaden der Garage und des Wohnhauses gestaltet sind. Die Anpflanzungen werden von Bodeneinbauleuchten illuminiert (Logis 40 R Moon), deren LED-Arrays intensive Up-Light-Effekte erzeugen.
Photo © Arnt Haug Architektur: Anja Engelshove
Photo © Arnt Haug Architektur: Anja Engelshove
Photo © Arnt Haug Architektur: Anja Engelshove

Haus im Münsterland

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Lieu
Münsterland, Allemagne
Année
2020
Équipe
Engelshove Bau GmbH, Delta Light

Smart im Münsterland

Auf einem schwierigen Grundstück inmitten dichter Nachbarschaftsbebauung gelang es, den beauftragten Neubau eines Einfamilienhauses ins beste Licht zu rücken. Was dort im übertragenen Sinn gelang, glückte in den Innenräumen buchstäblich mit einer Kombination von hohen Tageslichteinträgen und dezent in die Architektur integrierten Leuchten.

Von drei Seiten von Nachbarschaftsbebauung und einer Erschließungsstraße umgeben, stellte das Handtuch-Grundstück im Münsterland die Architektin vor eine anspruchsvolle Bauaufgabe. Zugunsten eines freien Blicks in einen größtmöglich zusammenhängenden Außenraum positionierte Anja Engelshove den geradlinigen zweigeschossigen Neubau in Süd-West-Ausrichtung nahe der hinteren Grundstücksgrenze im Norden, die nur von einer Spielfläche von dem Eigenheim getrennt wurde. Im Süden, wo sich die dichte Nachbarschaftsbebauung auflöst, schließt das Grundstück mit einer Toranlage und einer zur Straße abschirmenden quer gelegenen Doppelgarage, ab. Zwischen diesem Erschließungsbereich und dem Wohnhaus gibt es ausreichend großen Freiraum für Pool und Gartennutzung.

Tageslichtdurchflutetes Entrée

Die Erschließung des Wohngebäudes mit seinen streng linear angeordneten, ineinander fließenden Räumen erfolgt über die Ostfassade, die mit einem gläsern eingerahmten Eingangsportal sowie einem darüber liegenden großzügigen Fensterband geöffnet wurde. Im Split Leven neben der Türanlage beginnt eine weitere vertikale gläserne Fassadenöffnung, die ihren Abschluss im Obergeschoss findet und den zweigeschossigen Luftraum im Entrée des Einfamilienhauses erhellt. Dieser Luftraum wurde eigens für die in das Obergeschoss führende Treppenanlage ausgebildet. So zeigt sich bereits das Entrée des Einfamilienhauses tageslichtdurchflutet.

Filigran integriertes Kunstlicht

Das somit über den Tag von natürlichem Licht durchflutete Entrée wird am Abend von minimalisierten Linear-Modulen erhellt, die sich dezent in einem filigranen deckenbündig integrierten Splitline M 20 System von Delta Light verbergen. Die kleinen Dot.Com-Module mit Clustern aus vier LED sind in ihren Aluminiumgehäusen so weit zurückgesetzt, dass man deren Lichtaustritt nicht wahrnimmt. Umso schöner und geradezu magisch zeigen sich die hellen Reflexionen der Grundbeleuchtung auf dem mit groß dimensionierten Natursteinfliesen belegten Boden. Zur Akzentuierung eines großen Wandbildes, das den Eingangsbereich schmückt, nimmt das Deckenprofil zusätzlich Midispy-Strahler auf.

Gegenüber des Haupteingangs gelangt man in die ca. 30 qm große Küche, deren durchgängige Glasfassade im Westen für viel Tageslicht und freien Blick in den Außenraum sorgt. Die Grundbeleuchtung übernehmen deckenbündig montierte, rahmenlose Diro-Einbaustrahler. Auch bei dieser Leuchte befindet sich die Lichtquelle so tief im Gehäuse, dass nur die Lichtreflexionen sichtbar sind. Die zentrale Arbeits- und Essplatzinsel wird von dekorativen Pendelleuchten erhellt und gestalterisch akzentuiert.

Topografische Anpassung des Innenraums

In dem komplett offenen Grundriss schließen sich der Esszimmer- und der Wohnraumbereich, die sich an das leicht nach Süden abfallende Außengelände anlehnen und somit eine Treppenstufe unterhalb des Höhenniveaus der Küche liegen, an. Als kleiner Nebeneffekt gewinnt dieser Bereich an Raumhöhe. Ein durchgängiger Parkettboden verweist visuell auf die Zusammengehörigkeit dieser beiden Raumzonen, die mittels eines Gaskamins eine minimale Abschirmung erfahren.

Zum Süden hin öffnen sich die Fassaden des Wohn- und Essbereichs mit raumhohen gläsernen Schiebeanlagen, die den Blick auf die überdachte Terrasse, in den Garten und auf den Pool ermöglichen und unmittelbar Zutritt in den Außenbereich gewähren. Wie in der Küche sorgen auch hier dezente Diro-Downlights für eine anheimelnde Grundbeleuchtung, während Vision Wandleuchten mittels Wand- und Deckenreflexionen dekorative Akzente setzen.

Beleuchtung als Teil des Smarthome-Konzepts

Das Obergeschoss nimmt ein geräumiges Elternbad und -schlafzimmer mit integrierter Ankleide auf, die zum Süden hin mit raumhohen Glasfassaden und einer direkt begehbaren, am Abend von Stip Wandleuchten illuminierten Dachterrasse abschließen. Dem Elternbereich folgen in Nord-West-Ausrichtung zwei Kinderzimmer mit eigenem Bad. In den Schlafräumen übernehmen runde Deep Ringo Downlights mit wiederum tief versenkten LED-Lichtquellen die Grundbeleuchtung. Mit ihren weißen, komplett schattenfreien pyramidenförmigen Reflektoren sorgen sie für ein schönes klares Deckenbild.

Mittels KNX sind die dimmbaren LED-Leuchten von Delta Light in das Smarthome-Konzept des energieeffizienten Einfamilienhauses (Kfw-40-Plus-Standard) eingebunden, zu dessen innovativem Energiemanagementkonzept auch die Speicherung selbst erzeugter überschüssiger Energie gehört.

Text: Petra Lasar

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