Stadt und Land verschmelzen im Quartier
Photo © Gert Walden
 
 
Wege umfließen die in die Tiefe gestaffelte Gebäude
Visualization © RLP
 
 
Raumzonen
Visualization © RLP
 
 
Balkone gliedern die Fassade
Photo © Hubert Dimko
 
 
Schiebewände öffnen den Wohnraum
Photo © Hubert Dimko
 
 
Wohnen und Arbeiten in einer Wohnung
Photo © Hubert Dimko
 
 
Bad im Wohnzimmer - Blick ins Grüne
Photo © Hubert Dimko
 
 
Architektur - mehr als nur Gebrauchswert
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Mautner-Markhof-Gründe

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Address
Franz Haas Platz 6 + 7, 1110 Wien
Year
2014
Cost
Undisclosed
Stories
5-20 Stories

WOHNEN IM UNGEWOHNTEN RAHMEN
Im Bürobau ist es ganz selbstverständlich, die Flexibilität der Arbeitsbereiche zu gewährleisten. Beim Wohnen sieht es anders aus: Zwei oder drei Zimmer und die Wohnküche samt Nebenräumen am Korridor angesiedelt - und fertig ist das Schema fürs Zusammenleben. Alternativen zu solchen Wohngewohnheiten entwickelt RLP Rüdiger Lainer + Partner in der Anlage auf den Mautner-Markhof-Gründen. Die einfache bauliche Struktur mit tragenden Außen- und Mittelwänden samt Sammelschächten ist Basis für Flexibilität und nutzungsneutrale Flächen. Damit nicht genug, sind die Wohnungen in Zonen gegliedert, welche in Tiefe oder Breite der Wohnfläche verbunden oder getrennt werden können. Konkret am Beispiel der Wohnung "Dolap", welche größenmäßig einer Standardwohnung von rund 80 Quadratmetern entspricht: Bei "Dolap" - benannt nach dem türkischen Schrank - ist die Tiefe des Gesamtraumes in drei Zonen gegliedert. Die mittlere Schicht nimmt den allgemeinen Bereich fürs Kochen und Essen auf. An diese docken links und rechts zwei weitere Raumzonen an, die durch bewegliche Trennwände in 2 bis 4 Zimmer gegliedert werden können. Ein solches Organigramm eröffnet ungeahnte Möglichkeiten im Zusammenleben. Für Gäste lassen sich temporär Zimmer abtrennen, Arbeitsbereiche können definiert werden. Die "lieben Kleinen" aber auch die Eltern verfügen über ihre eigenen Wohnbereiche, getrennt durch den Mittelstreifen des Essbereiches. Das "Zonensystem" erlaubt also ständige Veränderung, die von den Bewohnern ausgeht und sie wieder zu Entscheidungsträgern in den eigenen vier oder mehr Wänden macht.

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