Hanno Schlögl mit Tiroler Landespreis für Kunst geehrt

Elias Baumgarten
6. Juni 2019
Die Tiroler Kulturlandesrätin Beate Palfrader gratuliert Hanno Schlögl. (Foto © Land Tirol)

In diesem Jahr geht der Tiroler Landespreis für Kunst an einen Architekten: Hanno Schlögl. Am Montag, dem 3. Juni 2019, wurde ihm die wichtigste Auszeichnung für Kunstschaffende des Landes feierlich übergeben.

Das Land Tirol zeichnet seit 1984 jedes Jahr herausragende Künstler*innen aus. Es würdigt damit deren Gesamtwerk oder auch außergewöhnliche Einzelleistungen. 2019 geht der mit 14'000 Euro dotierte Preis an den Innsbrucker Architekten Hanno Schlögl. Er reiht sich damit ein unter berühmte Preisträger wie Walter Pichler oder Josef Lackner und Christian Bartenbach ein. 

Schlögl stammt aus Hall in Tirol und studierte bei Roland Rainer an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Architektur. 1973 eröffnete er ein Büro in Innsbruck. Zudem lehrte er am Mozarteum Salzburg und der Universität Innsbruck. Überdies saß Schlögl von 1989 bis 2004 im Kulturbeirat des Landes Tirol. Schwerpunkt seiner Arbeit als Architekt sind öffentliche Bauten. Viele Wohn- und Pflegeheime, aber auch Schulen und Kindergärten konnte er im Laufe seiner Karriere schon realisieren. Besonders bekannt sind seine Kunsthalle Salzlager in Hall und das Naturparkhaus Längenfeld. Die Kulturländesrätin Beate Palfrader (ÖVP) sagte anlässlich der Preisverleihung: »Hanno Schlögl hat mit seinen Bauten sowie seinem großen Engagement für die Architektur einen wesentlichen Beitrag für die Baukunst und Baukultur des Landes Tirol geleistet. Sein Werk wird national und international anerkannt und gewürdigt.«

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