A. RAUMKONZEPT – SUGGESTIVE STRUKTUR DER PLATEAUS
C. RAUMNAVIGATION –Inspirative Vergabe und Begleitung SETTLER-SZENARIEN „NutzerInnenvielfalt“
A. STRUKTUR + B. KULTIVIERUNG + C. NAVIGATION
© Fran Mateos
© Bruno Klomfar
© Bruno Klomfar
© Bruno Klomfar
© Bruno Klomfar
© Bruno Klomfar
© Bruno Klomfar

Ein lässiger Typ für eine lässige Gegend

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Standort
1100 Wien
Jahr
2019

Für den letzten Teilbereich des Sonnwendviertel am neuen Wiener Hauptbahnhof wurde der Masterplan überarbeitet und eine kleinteiligere Struktur entwickelt (HAU 1, Geographie statt Bebauung). Um das neue Quartier programmatisch aufzuladen, wurden an prägnanten Lagen sogenannten ‚Quartiershäuser’ im Rahmen eines Bieterverfahrens ausgeschrieben, für das Bauträger und PlanerInnen zusammen ein Konzept vorstellen mussten. Für das aktive Erdgeschoß mit verpflichtend niedrigen Mieten wurden konkreten NutzerInnen abgefragt. Das Quartiershaus als solches soll eine nutzungsoffene, robuste Struktur für ein vielfältiges und veränderbares Nutzungsspektrum bieten, das über das reine Wohnen hinausgeht.

Zuallererst: es handelt sich um ein lässiges HAUS. Auf den ersten Blick ganz normal, jedoch vollkommen durchwachsen mit Außergewöhnlichem. Das Understatement seiner Erscheinung entwirft eine „Auf-den-ersten-Blick-Normalität“, die dann durch kleinere und größere Vorkommnisse wiederholt aufgehoben wird: die kleinen Fische, das doppelte Erdgeschoss (EG und OG4) mit seinen Arkadenschleifen, die ausgelassene Balkonpasserelle, die spanische Loggia und der adoleszent-verpflanzte Quartiersbaum sind sichtbare Zeichen für eine tiefgehende Andersartigkeit der gesamten Struktur, noch bevor wir den Komplex der Nutzungen bemühen müssen.

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