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MPREIS Weer

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City
Weer
Year
2017

Der Entwurf verfolgt das Konzept den Markt mit der umgebenden Landschaft zu verweben. Der örtliche Kontext wird durch landschaftliche Elemente wie das Feld, der Baum und die Farbe Grün in sowohl natürlicher als auch in künstlicher Form gestalt- und raumbildend übersetzt. Es entsteht in ein Dialog zwischen Markt und Umgebung.
Die Frische wird intensiviert und die Herkunft von Lebensmitteln thematisiert.

Das Gebäude befindet sich am Ortsrand von Weer und gibt sich als monolithisches Volumen. Die „Ortsfassade“ ist selbstverständlich in Richtung Landesstraße gedreht. Die Glasfassade orientiert sich zur Zufahrt. Der Markt ist von Grün umspült.

Die Metallfassade aus polierten Edelstahlpaneelen reflektiert die natürliche Umgebung je nach Wetter, Jahreszeit und Tageslicht in unterschiedlichen Stimmungen.
Die Sichtbetonflächen stülpen sich an der Südfassade nach außen und werden als umlaufender Stahlbetonrahmen sichtbar.

Ein verglaster Innenhof mit einem natürlichen Baum holt die Natur direkt in den Markt hinein und steht im Kontrast zu den künstlichen Baumstützen aus Stahlbeton.
Gezielte Ausblicke über der Feinkosttheke und durch ein Shedoberlicht fokussieren auf die Berggipfel und rahmen postkartenartig die Umgebung.
Die große Glasfassade öffnet den Markt zur Parkanlage und zum Ort und lässt die Ware nach außen wirken.

Im Markt dominiert Sichtbeton in einem warmen kalkartigen Farbton, die Decke ist mit einer OSB-Schalung texturiert. Der Boden ist als geschliffener Terrazzoboden ausgeführt. Möbel und Beleuchtungselemente sind in einem einheitlichen Schwarzton gehalten. Die Ware steht im Vordergrund.

Das Baguette erhält durch die Verwendung von gebürstetem Holz eine natürliche Lebendigkeit, die Farbgebung schafft eine homogene Integration in das Gesamtkonzept. Akzente in Messing und Grün gliedern und verbinden. Unterschiedliche Sitzmöglichkeiten auf teilweise ledergepolsterten Eichenholzmöbel bieten einen gemütlichen Ort zum Wohlfühlen.

Das Gebäude ist als Passivhaus ausgeführt, geheizt wird nur mit der Abwärme der Kühlung. Glasflächen und Vordächer sind entsprechend optimiert, das Dach wird vollflächig mit Photovoltaik belegt. Akkus speichern den Solarstrom zur Erhöhung des Ertrages und Verbesserung der Versorgungssicherheit.

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