Josef-Rehrl-Schule

Salzburg
Photo © c.reich
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Architectes-Paysagistes
idealice landschaftsarchitektur
Adresse
Gailenbachweg 3, 5020 Salzburg
Année
2019

Die Josef-Rehrl-Schule ist ein wichtiger Bestandteil der Salzburger Schullandschaft. Rund 130 hörbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler werden dort am Gelände des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung (LZHS) im Stadtteil Lehen gemeinsam mit Kindern ohne Beeinträchtigung, die auch die Gebärdensprache lernen, unterrichtet.
Das neue Schulgebäude sitzt als gänzlicher Neubau an derselben Stelle wie die alte Schule. Auf diese Weise konnte der Baumbestand so weit wie möglich erhalten bleiben. Der Park fließt als zusammenhängende Grünfläche uneingeschränkt am Schulhaus entlang, dabei wurde der Freiraum gestalterisch aufgewertet und modernisiert.

Im Garten erweitert ein Rundweg das Wegesystem und passt sich in der Formensprache an das Bestehende an. Zwei Sitzstufen fangen den Höhenunterschied zum Turnsaal ab, hier ist das Unterrichten im Freien möglich. Der Aufenthaltsbereich in der Nähe es südlichen Gebäudezuganges bietet Ausstattungselemente zum Treffen, Ausruhen und Lernen. Neue Spielgeräte, die den Gleichgewichtsinn trainieren, erweitern das bestehende Spielangebot und sind speziell auf die gehörlosen SchülerInnen ausgerichtet.

Der Eingangsbereich des Schulgebäudes wurde neu gestaltet und beinhaltet Fahnenmasten, blühende Bäume und eine Kiss and Go Zone. Mit der Integration von Kunst am Bau hat der Eingangsbereich einen einzigartigen Charakter bekommen. Überdachte Stellplätze für 50 Fahrräder befinden sich links und rechts vom Eingang. Hier können die SchülerInnen auf den Holzdecks liegen und sitzen. Ein Holzdeck überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Weg zur Schule und dem Ballspielplatz und ermöglicht einen barrierefreien Zugang, auch hier ist das Unterrichten im Freien möglich. Neu angelegte Beete mit Stauden und Gräsern schützen die Böschungen östlich und westlich des Ballspielplatzes.

Auf den Erhalt des Baumbestandes wurde großen Wert gelegt. Die 16 im Zuge des Baus gefällten Bäume wurden durch 16 Ersatzpflanzungen (heimische Arten) am Gelände abgedeckt. Gemeinsam mit den Bestandsbäumen schaffen sie südlich des Zugangsweges ein kleines Wäldchen, welches zum Verweilen und Bewegen einlädt.

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