trum Schlosserhalle mit Bar

Trumau
Photo © Hertha Hurnaus
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Architectes
pool Architektur
Adresse
Dr. Theodor Körnerstraße 55, 2521 Trumau
Année
2003
Coût
100 000 - 1 million
Étages
1-5 étages
Auftraggeber

Ernst und Uschi Hofmann, Trumau

Nutzfläche
800m² Produktionsfläche, 50m² Umkleideräume, 100m² Bar, 75m² Gastgarten

Statik
Fröhlich & Locher ZT GmbH, Wien

Auszeichnungen
Anerkennung für vorbildliche Bauten des Landes Niederösterreich 2003,
Bauherrenpreis 2000 für Uschi und Ernst Hofmann

Die Halle ist der letzte einer Reihe von Industriebauten an der Ortsausfahrt von Trumau. Durch die unbebaute Nachbarparzelle liegt sie frei und erhaben in der ebenen Weite der Landschaft, ein monolithischer Block auf dem Feld.

Die Halle selbst ist eine freispannende Stahlrahmenkonstruktion, innen mit Heraklith gedämmt und aussen mit naturbelassenen rostenden Stahlplatten verkleidet. Die Fenster sind grosse, regelmässig angeordnete quadratische Öffnungen, deren Gläser bündig in die Stahlfassade eingesetzt sind und die Teilung der Stahlplatten übernehmen. Im Inneren wird die Struktur der Stahlrahmenkonstruktion sichtbar. Alles ist so wie es ist. Der Boden eine monolithische, geschliffene Betonplatte, die Wände aus unbehandeltem Heraklith, die Gasheizstrahler und die regelmäßig gesetzten Leuchten roh und unverkleidet an der Decke: der rüde Charme des Industriebaus.

Der vordere, an der Straße liegende Teil übernimmt die Sonderfunktionen der Halle. Hier befindet sich auf einer zum Hallenniveau etwas abgesenkten Ebene ein Lager für Kleinteile und darüber der Sozial- und Aufenthaltsbereich der Arbeiter mit Sanitäranlagen und einem Büroplatz. Dieser Bereich dient jedoch nicht nur den sozialen Bedürfnissen der Arbeiter, sondern wird in den Abendstunden zum Treffpunkt für ganz Trumau. Er verwandelt sich zur Bar, die vom Schlossermeister selbst betrieben wird.

Der Raum ist geprägt durch seine räumlich geformte Bodenfläche aus Stahlplatten, die sich von der Umgebung abhebt, die Niveaus miteinander verbindet und Ausblick über Landschaft und Werkstatt bietet. Wand und Decke sind aus akustischen Gründen mit Heraklith verkleidet. Die Verglasung des Raumes ist die konsequente Abbildung der Raumkonfiguration an der Schnittstelle mit der Fassade. Nach aussen wird der Raum durch eine weit ausladende Terrasse erweitert, die sich wie eine Zunge aus dem Gebäude herausstreckt und als Gastgarten und Zugang zur Bar dient.

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