»Es gibt eine relativ niedrige Toleranz gegenüber Sprachen und Ausdrucksweisen, die man nicht sofort konsumieren kann« – Literaturkritikerin Insa Wilke

Elias Baumgarten
23. September 2021
Foto: Mathias Bothor

Die derzeit vielleicht bekannteste Expertin im deutschen Sprachraum hat mit uns über das Schreiben, die Vorlieben des Publikums, Krisenzeiten und die emanzipatorische Funktion des (Buch)Marktes gesprochen. 

Frau Wilke, verglichen mit Buchbesprechungen sind Architekturkritiken oft sehr wohlwollend. Trotzdem gehört Druck auf Schreibende und Redaktionen im Architekturjournalismus dazu: Nicht nur bei Texten über Gebäude, sondern beispielsweise auch bei der Berichterstattung von Events führen oft schon kritische Halbsätze zu Auseinandersetzungen. Es wird dann auf »Richtigstellung« gedrängt oder gar versucht, die Publikation ganz zu verunmöglichen.

Das ist krass! Ich kenne so etwas nicht, aus der Buchbranche ist mir nichts Ähnliches bekannt. Allenfalls gibt es dort schlaue, durchaus grenzwertige, aber im Vergleich harmlose Versuche der Einflussnahme. Zum Beispiel hat der Verlag Hanser Berlin einmal eine Lesereise speziell für Blogger zu einer Waldhütte organisiert. Die Gäste haben dann relativ naiv, aber werbewirksam Bilder gepostet, wie sie gemütlich lesen.

Dabei schreiben Sie umfassende Kritiken, die mitunter hart sind und negativ ausfallen.

Eine Kritik braucht Urteilskraft. Dabei geht es aber weniger um ein schlichtes Daumen hoch, Daumen runter. Vielmehr frage ich mich, was ein Text tut und was möglicherweise seine inhärenten Ziele sind. Welche Fragen wirft er auf, mit denen wir uns als Lesende auseinandersetzen müssen? Und wird er den Maßstäben gerecht, die sich aus ihm ergeben? 

Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Autorinnen und Autoren mit dem glücklich sind, was Sie zu sagen haben.

Ich versuche, harte und negative Rezensionen so zu schreiben, dass ich der Autorin oder dem Autor noch in die Augen schauen kann. In der Realität ist das allerdings schwierig, denn jedes Buch ist etwas sehr Persönliches und immer steckt eine riesige Menge Arbeit dahinter. Darum befürchte ich, dass jede negative Kritik, so umsichtig sie auch geschrieben sein mag und egal wie gut argumentiert wird, für die Betroffenen doch verletzend ist. 

Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Zum Werk von Roger Willemsen

Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Zum Werk von Roger Willemsen
Insa Wilke (Hrsg.)

528
ISBN 9783596033515
S. Fischer Verlage
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Wann ist eine Literaturkritik denn handwerklich gut? Was muss sie leisten?

Zunächst darf sie keine reine Inhaltsangabe sein. Eine Rezension muss Leser gewinnen. Das gelingt, indem eine Auseinandersetzung mit dem Buch spürbar wird. Außerdem muss die Kritik als Text attraktiv sein. Gerade Anfang und Schluss sind dabei extrem wichtig. Das ist mir klar geworden, als ich Virginia Woolfs Essays gelesen habe. Mir fiel auf, dass sie immer auf eine bestimmte Art beginnt: entweder mit einem starken Zitat, einem guten Gedanken oder einer Anekdote. 
Zudem braucht es eine Beschreibung des Werkes und eine Einordnung in den Gegenwartsdiskurs beziehungsweise in die Literaturgeschichte. Und bei all dem muss man immer bedenken, dass das Publikum das Buch vielleicht gar nicht kennt.

Ich finde beim Schreiben das Sparring mit Lektorinnen und Lektoren sehr wichtig. Sie legen oft den Finger genau in die Wunde und helfen so, die Qualität eines Textes zu erhöhen. Leider ist das aus Kostengründen vielfach nicht mehr möglich.

Jeder Text wird besser, wenn man ihn lektorieren lässt. Man kann sich ein bisschen selber behelfen, indem man ihn liegenlässt und später noch einmal bearbeitet. Aber dieser Prozess beschleunigt sich natürlich enorm, wenn eine gute Lektorin oder ein guter Lektor diese Denkarbeit für einen übernimmt und den nötigen Fremdblick einbringt. 
Leider sind inzwischen viele Redaktionen personell sehr schlecht besetzt. Das halte ich für einen großen Fehler! Denn diese Form des gemeinsamen Denkens ist extrem wichtig – nicht nur für gute Texte, sondern auch für gute Zeitungen und gute Radiosendungen generell. Schließlich entstehen neue Gedanken und ein Bewusstsein für ästhetische, politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Es wird klar, welche Fragen behandelt werden sollten. Es ist schade, dass Redaktionen nicht am Leben erhalten werden und man Befugnisse von Redakteuren und Lektorinnen zugunsten von Marketing und Outsourcing immer mehr beschneidet. 
Sehr wichtig ist, als freie Autorin ein Vertrauensverhältnis zur jeweiligen Redaktion zu haben. Beim Deutschlandradio ist es beispielsweise mittlerweile so, dass man Beiträge an eine allgemeine Adresse schickt und nicht weiß, wer sie bearbeitet. Das finde ich unglücklich. Ich möchte wissen, wer meine Texte anschaut. Und die Person muss wissen, wer ich bin, wie ich schreibe und was mit mir abgesprochen war. 

Es ist eine heikle Aufgabe, Kritiken zu redigieren. Der genaue Wortlaut ist sehr wichtig, Eingriffe brauchen viel Verständnis und Fingerspitzengefühl.

Als junge Autorin hatte ich eine wirklich schlimme Erfahrung mit der Zeit. Meine Kritik wurde ohne Absprache so drastisch gekürzt, dass sie entstellt war. Der Text behandelte ein Thema, mit dem ich mich schon damals sehr gut auskannte und für das ich bereits als Expertin angesehen wurde, was den Vorfall für mich noch schlimmer machte. Aber im Großen und Ganzen empfinde ich die Zusammenarbeit mit vielen Redaktionen als sehr gut – ich schreibe zum Beispiel gern und viel für die Süddeutsche Zeitung. Entscheidend ist, das möchte ich noch einmal unterstreichen, die persönliche und vertrauensvolle Abstimmung über inhaltliche und stilistische Eingriffe an Texten – trotz aller Schnelligkeit der Abläufe.

Bericht am Feuer. Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr

Bericht am Feuer. Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr
Insa Wilke (Hrsg.)

320 Seiten
ISBN 9783100629531
S. Fischer Verlage
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Über Kritiken haben wir nun gesprochen, doch was macht ein gutes Buch aus?

Eine schwierige Frage! Was macht ein gutes Gebäude aus? 

Für gute Architektur ließen sich sicher sehr viele verschiedene Kriterien anführen, wobei diese wohl von Bauaufgabe zu Bauaufgabe variieren. Extrem vereinfacht könnte man vielleicht sagen, dass für die jeweilige Aufgabe eine objektiv besonders gute Lösung gefunden werden muss, die in der Praxis nachhaltig funktioniert. Zudem ist Architektur im besten Falle Kunst, gute Bauten müssen also berühren, sie brauchen eine emotionale Qualität.

Auch die Kriterien für literarische Qualitäten wandeln sich je nach Gegenstand, jeder Text verlangt nach anderen. Darum möchte ich auf diese Frage persönlich antworten: Ein gutes Buch verändert meine Wahrnehmung und meine Perspektive. Aber es berührt auch – ganz ohne Kitsch – mein Herz. Gerade lese ich »Crossroads«, den neuesten Roman von Jonathan Franzen. Er entwickelt sehr genau die Psychologie seiner Figuren und auch deren Beziehungen. Am Beispiel seiner Figuren und ihrer Verstrickungen stellt er die Frage, was die Folgen einer christlichen Ethik sind, wenn sie von tief verletzten Personen praktiziert wird, um ganz eigennützig sich selbst in der Welt zu halten. Bei Franzen ist das: Dogmatismus. Und dem stellt er als Alternative den Homo ludens gegenüber, eine spielerische Form gesellschaftlichen Handelns. Alles auf einem hohen Niveau – bis Seite 300. Die nächsten 500 Seiten walzt er das aus und gibt die Vieldeutigkeit preis, die er vorher ziemlich gekonnt inszeniert hat. Seine Gesellschaftsdiagnose, die ja im Roman steckt, wird im Prinzip ideologisch. Und man kann es noch anders sagen: Er zieht ästhetisch nicht die Konsequenzen aus dem, was er auf der Figurenebene verhandelt. Es ist ein bequemes Buch. Sie merken, die Offenheit eines Textes ist für mich ein Qualitätskriterium.

Wir leben in Zeiten des Umbruchs und der Ungewissheit. Was wir über viele Jahrzehnte für selbstverständlich gehalten haben, wirkt mit einem Mal fragil. Es gibt zahlreiche Krisenherde, die Corona-Pandemie und der Klimawandel sind nur die offensichtlichsten. Tiefgreifende machtpolitische Veränderungen etwa durch den rasanten Aufstieg Chinas kommen hinzu, und welche sozialen und wirtschaftlichen Folgen die Digitalisierung haben wird, ist noch nicht abzusehen.
Architektur ist sehr träge, wenn es um Antworten auf soziale, politische, ökonomische oder ökologische Veränderungen geht. Ist hingegen in der Literatur bereits eine Reaktion zu beobachten?

Ich würde auch hier zwischen Form und Inhalt unterscheiden. Neue Stoffe werden sehr schnell aufgegriffen. Es gibt zum Beispiel schon Romane und Erzählungen, die die Pandemie thematisieren. Interessanter ist aber, wie ästhetisch und formal reagiert wird. Und solche Entwicklungen erfordern viel Zeit. Ein Beispiel ist die Digitalisierung: Schon vor Jahren kam die Frage auf, inwiefern sie sich in der Literatur widerspiegelt. Ich habe damals keine Reaktion gesehen. Zwar tauchten beispielsweise Handys als Requisiten in Texten auf und es gab Versuche, kollektiv oder in anderen Medien zu schreiben. Aber eine ästhetische Reaktion zeichnete sich nirgends ab – sie fängt jetzt an. Ein Autor, der mir in diesem Zusammenhang einfällt, ist Joshua Groß mit »Flexen in Miami« und dem Erzählungsband »Entkommen«. Bei ihm kann man sehen, dass sprachlich-literarisch auf andere Wahrnehmungs- und Kommunikationsformen reagiert wird. 
Ein anderes Beispiel ist die ökologische Entwicklung. Auch die Literatur des Anthropozäns beginnt erst jetzt. Und zwar nicht in dem Sinne, dass die Klimakrise auf Plotebene eine Rolle spielt, sondern dass jüngere Autorinnen und Autoren eine Literatur produzieren, bei der philosophisches Denken und Gefühl zusammenkommen. Hier ist wiederum jemand wie Joshua Groß sehr wichtig, auch Lisa Krusche. Ich interpretiere ihr Schreiben als eine Reaktion auf Umweltzerstörung und Klimawandel, die gesteigert Fragen aufwerfen, wie wir in der Welt sein wollen, und die nach ästhetischen Reaktionen verlangen, die das Gefühl hervorrufen, so wie früher können wir nicht mehr schreiben, es muss anders sein.

Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch

Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch
Insa Wilke

320 Seiten
ISBN 9783882215403
Matthes & Seitz Berlin
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Verändern die aktuellen Krisen umgekehrt auch das Leseverhalten?

Ich beobachte in meiner Berufspraxis – also beispielsweise in der Juryarbeit oder anhand der Reaktionen von Kolleginnen und Kollegen auf Texte – Entwicklungen, die ich schwierig finde: Es haben vermehrt Bücher Erfolg, die das bestätigen, was man ohnehin schon weiß. Damit einher geht die Erwartung, dass jeder alles verstehen muss. Es gibt eine relativ niedrige Toleranz gegenüber Sprachen und Ausdrucksweisen, die man nicht sofort konsumieren kann. Vielleicht ändert sich das übrigens gerade durch die Jüngeren, die nachkommen.
Wenn man die Verkaufszahlen betrachtet, ist der Buchmarkt insgesamt relativ stabil. Man müsste Angebot und Nachfrage genauer untersuchen. Ich glaube, dort gibt es Verschiebungen: Nachgefragt werden insbesondere leicht konsumierbare Romane, die eine gewisse Beruhigung ermöglichen. Zugleich sehen wir bei Verlagen, aber auch in der medialen Berichterstattung eine Konzentration auf Bücher, die schon einmal Erfolg hatten. Es gibt eine starke Tendenz zur Wiederholung und wenig Mut zum Risiko. Nur ungern werden zum Beispiel neue Autorinnen und Autoren aufgebaut. Aus ästhetischer und künstlerischer Sicht ist das problematisch.

Was sie da über die Vorlieben des Publikums und den Buchmarkt sagen, lässt sich meiner Meinung nach verallgemeinern: Betrachtet man etwa die politische Debatte oder banaler Diskussionen in den sozialen Medien, scheint die Bereitschaft, sich mit anderen Gedanken und Meinungen auseinanderzusetzen, rasant zu schwinden, während die Aggression gegen alles, was dem eigenen Weltbild zuwiderläuft, in beängstigender Weise steigt.
Bezüglich der Literatur frage ich mich dann allerdings, wieso gerade Romane so populär sind und nicht kürzere Formate mit einfacheren Strukturen wie Novellen.

Ja, das ist immer wieder erstaunlich, denn eigentlich wäre Ihr Gedankengang logisch. Aber in der Tat sind es im Bereich der Prosa Romane, die ein Massenpublikum erreichen und darum bevorzugt verlegt werden. Ich nehme an, dass das am Leseerlebnis liegt: Man kann sich ganz und gar der Fiktion hingeben. Das eskapistische Potenzial der meisten Novellen und Erzählungen ist kleiner, man ist schneller wieder raus. Oft docken sie härter bei der unbequemen Realität an. Es ist einfacher, in einen Roman einzusteigen, der eine relativ bekannte Welt in Figuren verwandelt und am Ende bestätigt, was man vorher schon von der Welt wusste. Ich würde mir im Gegenteil mehr formale Auseinandersetzungen wünschen.

Gibt es in der Literatur Trends oder Moden?

Auf jeden Fall. Das ist ganz interessant, weil es durchaus eine emanzipatorische Funktion hat. Die Black-Lives-Matter-Bewegung und Fridays for Future haben sich zum Beispiel sofort auf dem Buchmarkt niedergeschlagen: Auf einmal wurden Schwarze Autorinnen verlegt – »schwarz« mit großem S, was das politische Verständnis markiert. Auch Klimathemen waren en vogue. Einerseits ist es natürlich furchtbar, dass alles direkt vom Markt vereinnahmt wird, andererseits führt das aber auch zum Aufbrechen von Strukturen und zu einer Veränderung des Bewusstseins. Ich finde diese Doppelfunktion des Marktes immer wieder sehr spannend – zwar entpolitisiert er alles sofort, aber er trägt eben auch zur Verbreitung emanzipatorischer Gedanken bei.

Zum Schluss: Ist Lesen für Sie bei all den Büchern, die sich auf ihrem Schreibtisch stapeln, noch ein Genuss oder eher ein Job?

Oft muss ich sehr viel in sehr kurzer Zeit lesen – zum Beispiel, wenn ich mich wie jetzt auf das »lesenswert quartett«, eine Literaturdebatte des SWR (Südwestrundfunk), vorbereite. Das Lesen unter Termindruck ist sicher nicht nur Genuss. Aber trotzdem habe ich Spaß an der Auseinandersetzung mit Literatur. Ich mag es, wenn mir bei der Lektüre Gedanken zu einem Buch kommen. 
Gerade in Zeiten, da einen so viel bedrängt wie aktuell mit der Pandemie und den tiefgreifenden gesellschaftspolitischen Veränderungen, kann das Lesen nach wie vor eine Rettung sein. Es bietet die Möglichkeit, von sich Abstand zu nehmen, sich komplett auf etwas anderes zu konzentrieren. Es ist eine fast meditative Tätigkeit, die vieles wieder auf Distanz bringt und relativiert. Ich vermute, bei der Beschäftigung mit Kunst und Architektur ist es nicht anders.

Danke, dass Sie Ihre Gedanken mit uns geteilt haben. 

Gern, vielen Dank für Ihre Fragen! Mir machen solche Gespräche unheimlich Spaß, weil sie mich zum Nachdenken über meine Arbeit anregen und dazu zwingen, meine Gedanken auf den Punkt zu bringen. Daraus lernt man.

Insa Wilke wurde in Bremerhaven geboren. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Göttingen, Rom und Berlin. 2010 erschien ihre Dissertation »Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch«. Als Literaturkritikerin veröffentlicht sie unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Rundfunk. Für diese Arbeit wurde sie 2014 mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. 
Insa Wilke ist Mitglied verschiedener Jurys, derzeit unter anderem jener der SWR-Bestenliste. Sie ist Vorsitzende der Jurys für den Preis der Leipziger Buchmesse und den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 2005 konzipiert und moderiert sie Kulturveranstaltungen. 2010 übernahm sie die Programmleitung im Literaturhaus Köln, die sie 2012 zugunsten des freiberuflichen Arbeitens wieder aufgab. Seit 2013 gehört sie zum Team von »Gutenbergs Welt« (WDR3), seit 2017 zum »lesenswert quartett« im Fernsehprogramm des SWR. 2016 hat sie die Programmleitung des Mannheimer Literaturfestes »lesen.hören« von Roger Willemsen übernommen, dessen Nachlass sie verwaltet.

Sie bewegen, wühlen auf, machen zum Augenzeugen, setzen sich in den Gedanken fest, zwingen zur Auseinandersetzung – die Reportagen von Margrit Sprecher sind faszinierend. Mit »Irrland« ist eine neue Sammlung erschienen.

Lukas Hartmanns neuestes Werk ist bewegend. Nicht allein die Kunstfertigkeit des Autors macht »Schattentanz« lesenswert – die Entdeckung einer komplexen Persönlichkeit ist ein Genuss. 

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