Loft Panzerhalle

Salzburg
Foto © Tobias Colz/smartvoll
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Spa
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Spa
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Sauna
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Spa
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Foto © smartvoll
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Zeichnung © smartvoll
Architekten
smartvoll
Jahr
2016
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Team
Christian Kircher, Philipp Buxbaum, Olya Sendetska, Simona Slavova, Tobias Colz

2013 gingen smartvoll Archtitekten als Sieger aus dem international ausgeschriebenen Wettbewerb für das Loft in der Panzerhalle hervor. Ihr Entwurf besticht durch eine besondere Dramaturgie des Raumes. Auf 350 Quadratmeter und zwei Geschoßen wird die klassische Idee von „Loft“ zwar spürbar, aber in vielerlei Hinsicht neu interpretiert. „Ich spiele nie mit der Fassade, dort wohne ich nicht“, meinte einst Adolf Loos. Und wie Loos sich mit Raumbegriffen beschäftigt hat – so gehen auch smartvoll über 100 Jahre später an die Sache heran. Nicht zuletzt in der Ausreizung der Materialität und des technisch Möglichen. Die Architektur entfaltet sich innen. Das Raum- und Materialkonzept entwickelt Vorgefundenes weiter und erhält Bestehendes. Geschliffener und gewachster Beton ist neben Ziegel und weiß lackiertem Stahl das maßgebende Material in der Innenraumgestaltung.

„Wir wollten dem Raum seinen ursprünglichen Charme wieder einhauchen. Großzügigkeit und das räumliche Erleben der gesamten zwei Geschoße stand im Vordergrund. In allen Dimensionen.“

Der Raum wird nicht nur erhalten, er wird mit völlig neuen Qualitäten angereichert. Um die Helligkeit überall gleichmäßig zu gewährleisten, verzichtete smartvoll auf typische Galerien und hielt das obere Fensterband praktisch frei. Schlafzimmer, Bad und Gästezimmer sind als Körper verteilt in den Raum gestellt. Im Mittelpunkt steht immer noch die Küche – als sieben Meter langer Block. Umspielt wird das Ganze von einer Betonskulptur, oder Treppenskulptur, die nicht nur alle Räume erschließt, sondern sie auch zu tragen scheint.

„Über die raumgreifende Treppenskulptur erlebt man den Weg zwischen den Ebenen nicht als vertikale Funktionsverbindung, sondern als spannungsgeladenes räumliches Erlebnis“

Nebenbei zoniert diese Skulptur den gesamten Raum, schafft ein Dach für die Küche, Nischen, Erhöhungen und die Möglichkeit in Bewegung zu bleiben – und überall alles zu sehen. Das gilt auch für die Glasdusche, die vollverglast aus dem Badblock auf fünf Meter Höhe in den Raum ragt. Solche James-Bond-Ausstattung ist überall zu finden. Das absolute Highlight – ist der doch etwas versteckte – Wellnessbereich. Kamin inklusive.

Die Treppe ist eine Architektur in der Architektur. Vor Ort betoniert, wird die Technik in jeder Hinsicht ausgereizt. Ein zartes Objekt mit minimalsten Dimensionen aber gewaltiger Raumwirkung. Die auch keine Konkurrenz verträgt: Neben dem Beton kommen im Loft nur feine, semitransparente Materialien, wie Profilit als Abtrennung des Gästebereichs, Vorhänge für das Schlafzimmer oder integrierte Möbel, wie ein hängendes Stahlregal zum Einsatz. Alle anderen Möbel scheinen in den Bau integriert. Ein unverrückbares Bild – das nur den Freiraum zelebriert.

„Raum- und Blickbeziehungen bleiben wunderbar intakt und der Raum wird nicht in separate Volumen geschnitten, sondern bleibt perfekt mit seiner beeindruckenden Höhe von bis zu acht Meter erlebbar.“

Auf der unteren Ebene sind zwei Balkone angeschlossen. Doch auch diese Fassade ordnet sich den Trägern der Betonskulptur in der Neigung unter, die Balkone erscheinen wie zusätzliche Nischen des Gesamtkonzeptes. Mit einem kontemplativen Zengarten inklusive Grashügel und Jasminbaum und einer klassischen Relaxterrasse.

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