Sanierung und Dachgeschossausbau Klosterneuburgerstraße

Wien
Foto © Adsy Bernart
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Visualisierung © pgood
Architekten
P.GOOD Praschl-Goodarzi Architekten ZT GmbH
Adresse
Klosterneuburgerstraße 43, 1200 Wien
Jahr
2015
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Ausgangssituation – Das Wohn- und Geschäftshaus in der Klosterneuburgerstraße 43 befand sich in einem sehr schlechten Erhaltungszustand vor allem was das Gebäudeinnere und die Innenhoffassade betrifft. Das Gebäude wurde von der Gebietsbetreuung auf der Liste der „Problemhäuser“ im 20. Bezirk geführt. Der Wunsch des Eigentümers war die Sanierung des Bestandes und das Schaffen von zusätzlichen hochwertigen Wohnungen in einem Dachgeschossausbau. Dabei sollte vor allem der Wohnkomfort, die Barrierefreiheit und die thermische Qualität des Gebäudes verbessert werden.

Verbesserung des Wohnkomforts – Im Innenhof wurden acht Balkone angeordnet, um möglichst viele der Bestandswohnungen mit privaten Freiflächen aufzuwerten. Ein Großteil der Wohnungen konnte generalsaniertwerden. Dabei wurde neben dem Einbau von Bädern und WCs auch auf zeitgemäße Neugestaltung der Grundrisse geachtet. 100 % der Putzoberflächen wurden in den Wohnungen erneuert, sowie 100 % der Fußbodenaufbauten, die nun den derzeitigen technischen Anforderungen hinsichtlich Schall- und Wärmeschutz entsprechen.

Weitere Maßnahmen zur Erhöhung des Komforts für die Bewohner waren:

- Einbau eines Aufzuges

- Einbau von Fahrrad- und Kinderwagenabstellräumen

- Einbau eines Müllraumes

- Erneuerung der Fenster und Wärmedämmung der Außenoberflächen zum Innenhof

Es fanden mehrere Einzelgespräche mit den bestehenden Mietern von der Planung über die Bauzeit bis zur Fertigstellung hin statt. Dadurch konnten in den bewohnten Mietobjekten 2 Huckepacksanierungen realisiert werden. In die einzige verbliebene Kategorie D Wohnung wurde auf Kosten des Eigentümers ein WC eingebaut ohne die Mietbelastung dadurch zu erhöhen. Bei der Planung der Wohnungsgrundrisse hatten die Mieter ein Mitspracherecht, das auch genutzt wurde.

Barrierefreiheit – Durch die Sanierung konnte das gesamte Gebäude barrierefrei erschlossen werden. Dies gelang für die Geschäftslokale vor allem durch die aufwendig herzustellende, neue Geschoßdecke im Erdgeschoss, die um ca. 40cm auf das vorhandene Gehsteigniveau abgesenkt wurde. Die Wohnungen werden über einen neuen Aufzug barrierefrei erschlossen. Um den Aufzug selbst stufenlos zu erreichen wurde im Foyerbereich eine flache Rampe eingebaut.

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