Südpool

Steyr
® Walter Ebenhofer
® Paul Ott
® Paul Ott
® Paul Ott
® Paul Ott
® Paul Ott
® Paul Ott
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Walter Ebenhofer
® Paul Ott
Architekten
HERTL.ARCHITEKTEN
Jahr
2008

Suedpool steht für Außergewöhnlichkeit, Sinnlichkeit, Urbanität und Eleganz. Der Turm wird ein Tor zur Stadt. Am Rande des Altstadtgefüges gelegen markiert er den Beginn der Flaniermeile, die hier in Richtung Zentrum entstehen soll und die er maßgeblich beleben wird. Das Suedpool wirkt aber auch als Landmark des Stadtteils Ennsdorf, es trägt zur Konsolidierung des Stadtraums bei.

Das Haus verwendet teilweise die Konstruktion des ursprünglichen Siebzigerjahre-Baus, eine Skelettbauweise. Die Gliederung in zwei städtebaulich unterschiedlich wirksame Elemente wird jedoch stärker herausgearbeitet. Ein liegender Bauteil, der die Strasse begleitet, ist um ein Geschoss niedriger als bisher gestaltet. Dies nimmt die Maßstäblichkeit der Pachergasse auf. Seine Stirnseite, eine ehemalige Feuermauer, ist nun mit Fenstern geöffnet, wodurch er als ganzer Körper und nicht mehr lediglich als Fassade erkennbar ist. Der stehende Bauteil ist um drei Geschosse aufgestockt, um dem Turm mehr Prägnanz zu verleihen. Sein klares Herausragen aus den Baumassen des Umfeldes verweist auf die Bedeutung des bisher einzigen funktionierenden Wirtschaftsturms – als Ergänzung zu den vorhandenen sakralen Türmen - der Stadt. Seine Aura kann sich auf das Stadtviertel ausbreiten.

Die äußere Erscheinung des Suedpools strahlt Zeitlosigkeit aus und wird trotz seiner Einfachheit als etwas Eigenständiges und Besonderes lesbar. Verputzte Säulen und Balken sind zu einer Textur zusammengesetzt, die sich flächig über die Fassaden ausbreitet – waagrecht am liegenden Teil des Baukörpers, senkrecht am Turm, um dessen stehende Ausrichtung zu unterstreichen.

Nur an einer einzigen Stelle berührt die Fassade den Erdboden. Der Haupteingang führt dort unterm Gebäude durch und über eine Treppe hinauf auf den Vorplatz, der auch zum Verweilen einlädt. Auf voller Breite diesem zugewandt liegt die Lobby, der Platz läuft im ersten Obergeschoss sogleich direkt ins Haus hinein. Alle Apartments und Büros sind von hier aus über Lifte erreichbar. Laubengänge an der Nordfassade des niedrigeren Baukörpers fungieren auch als Balkon. Frei davor gehängte Kaskadentreppen verbinden diese Laubengänge auch außen und werden damit zur spannungsreichen Wegführung, zur von Menschen bespielten Bühne.

Innen erwarten einen frei unterteilbare Lofts, die von dem kontrastreich durch die Fassadenstruktur einfallenden Licht geprägt sind. Der Blick schweift über mehrere Fenster in Richtung Damberg, Altstadt oder Tabor. Die unteren Geschosse lassen noch das Treiben in der Pachergasse beobachten. Vielen Apartments ist eine große Loggia vorgelagert, für alle zugänglich gibt es eine Sonnenterrasse auf dem Dach. Frischluft ist aber dank der Komfortlüftung auch im Gebäudeinneren stets vorhanden. Eigentlich ein Muss für sparsamem Umgang mit Energie. Neben den ökologischen Aspekten führt die Neukonzeption zu vergleichsweise sehr niedrigen Betriebskosten.

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